Vor 20 Jahren erlebte Kreuzberg seinen Aufstand. Der 1. Mai 1987 war nicht nur die Geburtsstunde des „revolutionären Mai“. Er brachte auch die soziale Frage auf die Tagesordnung. Ein Rückblick
Der Verkehr auf dem Hamburger Flughafen ist so stark gewachsen wie seit 36 Jahren nicht mehr – ausgerechnet jetzt, wo der Bürgermeister den Kampf gegen die Erderwärmung zur Priorität erklärt hat. Beim Umweltschutz müht der Airport sich redlich
Ihr Medium ist die Collage: In der Ausstellung „Aller Anfang ist Dada“ zähmt die Berlinische Galerie ihre „Hausheilige“ Hannah Höch. Dazu rückt sie die formalen Aspekte im Werk der Künstlerin zuungunsten der politischen in den Vordergrund
Kaugummis, Erdbeeren und Telefonanrufe – Der Bremer Wahlkampf des Rechtspopulisten Joachim Siegerist treibt durchaus bizarre Blüten: So bekannt wie „Richter Gnadenlos“ Ronald Schill vor sechs Jahren in Hamburg ist er aber noch lange nicht
Der Deutsche Kinderschutzbund in Hamburg will mit Familienpaten vor allem bedürftigen Familien oder Alleinerziehenden helfen. Zehn ehrenamtliche Paten wurden bisher für ihre Aufgabe geschult
Habib R. hat einen Job als Kurierfahrer gefunden. Damit könnte der Afghane das neue Bleiberecht bekommen. Doch die Hamburger Arbeitsagentur stellt sich quer. Ihre amtliche Begründung: 1.400 Euro entsprächen nicht dem Tariflohn
VonSTEFAN KUZMANY / CHRISTIAN SCHNEIDER / ARNO FRANK / BETTINA GAUS / JAN FEDDERSEN / PETER UNFRIED / JOSEF WINKLER / JOSEPH VON WESTPHALEN / MARTIN REICHERT
Mäuschen, Ratte oder Paranoia? Wenn zu Hause die Stromkabel anfangen zu huschen, morgens Späne im Flur liegen und der objektive Forscherblick panisch davonrennt, helfen Gilles Deleuze und YouTube. Geschichte einer unheimlichen Begegnung
Er darf nicht arbeiten, kein Girokonto eröffnen, nicht heiraten und nicht reisen. Er ist einer von rund 180.000 geduldeten Flüchtlingen in Deutschland. Zum Tag des Flüchtlings lässt die taz den 18-jährigen Aladdin aus Hannover zu Wort kommen
Auf der 4. berlin biennale hatte Pawel Althamer das Schicksal von Flüchtlingen am Beispiel des von Abschiebung bedrohten Besir Olcay zum Thema gemacht. Gemeinsam mit den Berliner Kunst-Werken soll für Olcay nun ein Bleiberecht erreicht werden
Delmenhorst demonstriert und sammelt. Nach der Ankündigung des Nazi-Anwalts Rieger, ein altes Hotel in der City zu kaufen, ruft die Stadt zum „Abwehrkauf“ auf. Und erklärt die Immobilie zum Sanierungsfall. Ob ihr das Einfluss bringt, ist fraglich
Als Nachbarn den Basketballspieler Omar Ba rassistisch bedrohten, sah das offizielle Bremen darin vor allem einen Angriff auf das Image der Stadt. Einhellig wurde Empörung ausgerufen. Zwei Monate später spricht kaum noch jemand von dem Fall
Jakob von Uexküll, der Gründer des Weltzukunftsrates, über die Standortwahl seines Gremiums und die Aussichten, die Welt nachhaltig zu verändern. Viele Enscheidungsträger würden gerne etwas verändern, glaubt Uexküll. Sie wüssten nur nicht, wie. Der Weltzukunftsrat will ihnen dabei helfen
My House Is Your House – Labels in Berlin (IX): Kein schickes Hauptstadtding, dafür aber ehrlich, freundlich, gut – die Jungs vom Sinnbus-Label betreiben den Generationswechsel in der Indie-Szene
Die Ausstellung „Ball of Fame“ im ehemaligen Umspannwerk in Prenzlauer Berg zerlegt die Mythen und Symbole des Fußballs, bis selbst der kleinste Fan-Artikel zum gewitzten Formexperiment wird
Die US-Serie „The L-Word“ erzählt von gut verdienenden und aussehenden Lesben in Los Angeles. Seit zwei Wochen läuft sie auch in Deutschland im Fernsehen – doch für Diskussionen und lange Fernsehnächte sorgt sie in der Szene schon viel länger. Ein Fan erzählt, was sie begeistert und irritiert