Unorthodox und fast zu idealistisch, um wahr zu sein: Mit einer neu gegründeten Stiftung geht das Bremer Projekt „Die Höge“ neue Wege der KünstlerInnenförderung
Mit „Die Unberührbare“ wandelt Oskar Roehler auf Fassbinders Spuren. Ein Gespräch über seine Mutter Gisela Elsner, Hannelore Elsners Augen und halluzinatorische Aschenbecher
Miles Davis machte auch ihn zum Sonderfall: Pat Metheny über „linken“ und „rechten“ Jazz, die Miniaturschulen der Jazzgitarristen und die Schwierigkeit, mit Gitarre glücklich zu sein
Desinformation, Detournement, Hacking: Tilman Baumgärtels Materialband über net.art will verhindern, dass die Netzkunst nur das vernachlässigte Kind der Kunstgeschichte ist
Cristina Martinez bringt Muttersein, Musik und Management ihrer Band Boss Hog unter einen Hut. Allerdings fragt niemand ihren Partner Jon Spencer: Wie rockt es sich denn nach der Babypause?
■ Der Medienunternehmer Silvio Berlusconi will die Allianz mit Murdoch und Kirch. Denn als Junior in einer europäischen Medienholding hätte der Politiker in Italien den Rücken frei
■ Er ist ein Dichtervernichter, sagen die einen. Nein, ein Dichtermacher, sagen die anderen. Thomas Bernhard, der große Österreichbeschimpfer, der heute vor elf Jahren starb, ist ein Vorbild für viele junge AutorInnen. Für Sie auch?, haben wir sieben Schriftsteller gefragt
Seit drei Jahren bereitet Claus Peymann seinen Wechsel vom Wiener Burgtheater an das Berliner Ensemble medientechnisch vor. Nach Beleidigungsorgien inszeniert sich der Direktor heuer als Retter des „verloren gegangenen bürgerlichen Publikums“ ■ Von Eva Behrendt
■ Resignation, Armut und ein trotziger Lehrer in der nordfranzösischen Provinz: Bertrand Taverniers Film „Es beginnt heute“ – ein Gespräch mit dem Regisseur
Wenn in Zagreb die Zuschauer im Kino über neue untertitelte Filme lachen, weil ihnen die kroatische Untertitelung unverständlicher ist als das serbische Original: Über die politisch motivierte Sprachentwicklung und Sprachteilung auf dem Balkan ■ Von Klaus Buchenau
Einfluss & Remix: Das legendäre Warp-Label rekapituliert seine Geschichte. Sie handelt von zwei Typen namens Steve und Rob und dem Auftrag: Erreiche die Nervenenden ohne den Umweg übers Gehirn! ■ Von Martin Pesch