■ Als Flüchtling verließ der Schriftsteller Stefan Heym 1935 Europa. 1944 kam er zurück – als amerikanischer Soldat. Zu dem Erinnerungs-„Trinkfest“ in der Normandie fährt er nicht
Mit dem Ende der weißen Alleinherrschaft kehrt Südafrika nach Afrika zurück – in einen Kontinent, den es eigentlich nie verlassen hat ■ Von Willi Germund
Der Krieg in der Kaukasus-Enklave Berg-Karabach geht mittlerweile in das siebte Jahr. Auch der letzte Waffenstillstand ist gescheitert. ■ Aus Stepanakert Julia Jacoby
■ Andre Gorz, der bereits vor 14 Jahren Abschied vom Proletariat nahm, über seine Vision einer Gesellschaft, die sich unter postindustriellen Bedingungen neu organisiert / Flexible Arbeitszeit ...
Muffins als Madeleines. Robert Altman kidnappt das Personal aus den Geschichten von Raymond Carver und macht aus dessen lakonischen Short stories ein Epos über das kleinbürgerliche Leben und Sterben in den Vorstädten von L.A. ■ Von Jörg Lau
Zwei junge Ostberlinerinnen wollen Arbeit und Kinder, Gleichberechtigung und offene Beziehungen: „DDR-Frauen fühlen sich stärker“ / Eine Untersuchung des Leipziger Jugendinstituts kommt zu ähnlichen Ergebnissen ■ Von Sabine am Orde
Ein Gespräch mit Wolfgang Schäuble über Europa und Deutschland, Patriotismus, den rechten Rand, Steffen Heitmann und die Themen des „Superwahljahres“ 1994 ■ Von Michael Sontheimer und Antje Vollmer
■ Astrid Proll, Mitbegründerin der Roten Armee Fraktion, sprach für das Magazin „Tempo“ in New York mit Felix Ensslin, dem Sohn ihrer einstigen Kampfgefährtin Gudrun Ensslin: über seine schwierige Biographie, die Revolte des Jahres 1968, über sein Leben in New York
Picasso: Eine Ausstellung über „Die Zeit nach Guernica“ in Berlin. Ungewöhnliche Thesen zu den Grenzen politischer Malerei, zu Picassos Themen und Obsessionen, Verlusten und Profiten hörte Ulf Erdmann Ziegler ■ Von Svetlana Alpers