Nichts gegen ein freundliches Verkaufsgespräch – aber der menschliche Kontakt zu Kassenpersonal ist überbewertet. Die Zukunft des Kaufens gehört den Automaten. Je schneller, desto besser
Die antisemitischen Volten der Rede Martin Hohmanns verursachten allgemeine Aufregung. Zu Recht. Aber leider blieb unbeachtet, dass er sich zudem gegen Rechtsstaatlichkeit aussprach. Ein Blick zurück auf Überlegungen eines Abgeordneten
Ach, Amateure in Sachen Lebensbewältigung sind wir: Die Schauspielerin Valeria Bruni Tedeschi legt ihr Regiedebüt vor. Melancholisch leicht erzählt sie von dem Gefühl, nicht richtig zu sein in der Welt: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr …“
In der Pfanne muss alles frisch sein. Tiefkühlkost? Niemals. Doch als dann das Hähnchencurrymit Basmatireis aus der Tüte und auf den Tisch kam, schmeckte es wie – äh – selbst gemacht
Ousmane Sembène hat das afrikanische Kino auf den Weg gebracht. Mit „Faat Kiné“ kommt jetzt sein siebter Spielfilm auch hier ins Kino. Ein Porträt des senegalesischen Regisseurs und Romanciers
Was bleibt vom Vater-Sohn-Konflikt? Die Ausstellung „Die Gesetze des Vaters“ in Graz zeigt Otto Gross, den Anarchisten, Kokser und frühen Psychoanalytiker, in Beziehung zu seinem Vater, dem Kriminalisten Hans Gross, zu Sigmund Freud und Franz Kafka
Dialoge über Stadtlärm, Wüstensand und die fehlenden Töchter der Beduinen: Das Goethe-Institut lud drei deutsche Multimedia-Künstler nach Kairo, damit sie mit ägyptischen Kollegen zusammenarbeiteten. Die Ergebnisse wurden jetzt in Kairo im Rahmen eines „Deutschen Festivals“ präsentiert
Die Zukunft der Arbeit (Teil 12): Wenn man für den „Liebesunterhalt“ genauso hart arbeitet wie für den Lebensunterhalt, wenn man also emotionale Arbeit leistet, profitiert davon auch die Gesellschaft
Nächste Woche startet die IFA in Berlin. Die Privatsender bleiben zwar auch dieses Jahr weg, und Innovationen gibt es kaum, doch die Messeleitung nennt die IFA „Weltschau der Branche“
Alle Proteste haben nichts genützt: Die „Sesamstraße“ läuft heute zum letzten Mal um 18 Uhr. Viele Eltern werden also auf ein lieb gewonnenes Zubettbringritual verzichten müssen – für die Verantwortlichen des NDR ist das ein „Nostalgieproblem“