Cord Schwartau vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) analysiert Entwicklung und Zustand der Chemieindustrie der DDR / Sein Fazit: die Altanlagen der Chemiegiganten sind nicht zu retten / Nachsorgender Umweltschutz hat hier keinen Sinn / Nicht in die Unternehmen, sondern in die Menschen muß investiert werden ■ Von Cord Schwartau
Brücke nach Skandinavien sicher / Als nächstes Fehrmarnsund? Dänemark sieht Dringlichkeit wegen Wiedervereinigung / Kritik an Kiel ■ Aus Stockholm Reinhard Wolff
■ Exportüberschuß der Bundesrepublik erlaubt zusätzliche Importe für den Osten / Im Verteidigungshaushalt kann gespart werden / Alles wie weiland bei der Währungsreform
Zum Deutschland-Besuch des brasilianischen Staatspräsidenten Collor: Vertrauen schaffen, zugesagtes Geld lockermachen und auf den Sinn für symbolische Gesten hoffen ■ Aus Rio de Janeiro Frederico Füllgraf
■ taz-Gespräch mit dem brasilianischen Ökonom und Autor des Buches „Die deutsche Nuklear-Expansion“, Cesare Giuseppe Galvan, über den deutsch- brasilianischen Atomvertrag / 15 Jahre nach dem Abkommen erweist sich der Vertrag für Brasilien als finanzielle und volkswirtschaftliche Katastrophe
■ Über Wirtschaftsgewinnlerinnen und Begabungsreservearmeen, über die Rentabilität warmer Fähigkeiten und die Hausfrauisierung von Männerarbeit, kurz: über Geld und Freiheit
■ Der Autor lehrt Ethnologie in Paris. Der Text ist seinem demnächst bei Klett-Cotta erscheinenden Buch „Wie man sich bettet - Die Kulturgeschichte des Schlafzimmers“ entnommen
Hamburg: Krankenkassen gaben bislang teuerste Wirtschaftlichkeitsstudie in Auftrag / Prüfungsergebnis sicher: Hospitäler werden zu GmbHs / US-Gesundheitskonzern HCA will bei deutschen Patienten absahnen ■ Von Frank Jensen
Der Weg des Wehrmachtsarztes Erich K. zwischen Desertation und Selbstverstümmelung / Vergangenheitsbewältigung im Spiegel bundesdeutscher Rechtsprechung ■ Thomas M. Ruprecht
■ Nationalistische Parolen bei DVU/NPD und „Republikanern“ fast wortgleich / Aber die REPs gelten bei Mitgliedern und Neugierigen als „demokratische Partei“
■ In Estland, Lettland, Litauen entstanden in kurzer Zeit politische Bewegungen und ein neues Selbstbewußtsein / Medienvielfalt, Demonstrationen, eine Revision der sowjetischen Geschichtsschreibung und die Abwahl von Funktionären sind erste Ergebnisse
■ SPD will Nutzung des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes der NSDAP politisch in die Hand nehmen / Museum und Dokumentationszentrum geplant / Über 40 Jahre lang Flucht vor der Vergangenheit...