Nach Pisa II beschreibt der Bildungsforscher Rainer Lehmann eine typisch deutsche Bildungskarriere: zu Hause nicht gefördert, in Kindergarten und Grundschule unterfordert, früh in die Aufsteiger- und Absteigermilieus verschiedener Schulformen sortiert und mit Routineunterricht gelangweilt
Nach Pisa I: Lesebehinderungen beginnen nicht mit 15, sondern von klein auf, warnt der Geschäftsführer der Stiftung Lesen, Klaus Ring. Ein Viertel der Vierjährigen hat heute Sprachentwicklungsstörungen und eine eingeschränkte Hirnentwicklung
Von der allmählichen Verfertigung flacher Visionen (auch an deutschen Hochschulen): Wem könnte eine neue Vereinheitlichung gesellschaftlicher Rollen nützen? Anmerkungen zur Leitbilddiskussion ■ Von Peter Fuchs
Madonnenverehrung oder Dammschnittrealismus? In der Kölner Ausstellung „Macht und Fürsorge“ zeigen Künstler und Künstlerinnen, wie sie sich die Mythen von Mutterschaft, Geburt und Kindsein bis ins hohe Erwachsenenzeitalter vorstellen ■ Von Elke Buhr
Untersuchung der Sprachkompetenz aller ErstkläßlerInnen im Wedding brachte alarmierende Ergebnisse. Statt pädagogischer Maßnahmen wird weiter untersucht ■ Von Julia Naumann
Während die Nation um Studiengebühren streitet, geht es an der Hochschule Ottersberg nicht mehr ohne. Die Folge ist nicht soziale Auslese, sondern mehr Gemeinsinn ■ Von Anja Dilk
■ Die richtigen Fähigkeiten für erfolgreiches Unternehmertum kann man lernen, sagen Experten. Schon in Kita, Schule und Uni sollen Kids für die Existenzgründung begeistert werden