Am Aachener Viktoria-Gymnasium arbeitet ein Pädagoge, der nur Zirkus gibt – als Schulfach. Die Schüler sind mit Hingabe dabei, „um zu lernen, nicht um zu können“. Zwei Dutzend der 10- bis 14-Jährigen treten beim echten Roncalli auf – und die Schule entdeckt die Alternative zur 45-Minuten-Stunde
Auf der Suche nach dem guten Amerika reiste Mark Hertsgaard sechs Monate lang um den Globus. Sein Essay „Im Schatten des Sternenbanners“ feiert die Stärken der USA mit enormem Engagement, seine Argumente überzeugen allerdings nicht
Früher arbeitete die Irakerin Umm Dany als Fremdsprachensekretärin, besaß ein Eigenheim und ein Auto. Heute hält sie sich als Näherin über Wasser und weiß nicht, wie sie sich und ihre Kinder ernähren soll. Die Geschichte eines irakischen Absturzes
Während Russlands Präsident Putin sich mit Gerhard Schröder um den Frieden sorgt, lässt er Tschetschenien weiter terrorisieren. Anna Politkovskajas Buch darüber wird ihm gar nicht gefallen
Der Lebensstandard sinkt, in Berlin stimmt schon lange etwas nicht mehr. Trotzdem erscheint das aktuelle Katastrophengerede wie absurdes Theater. Ein Brief an eine Freundin aus Argentinien
Zwischen den Häuserruinen der Stadt scheint Dringenderes notwendig als eine Berührung mit europäischen Kunstpositionen. Doch auch die künstlerische Begegnung ist ein Ansatz, neue Perspektiven aufzuzeigen und Normalität zu schaffen
Das „Futurum“ in der kleinen schwedischen Stadt Bålsta ist die Schule des 21. Jahrhunderts. Die Fiktion der Schulklasse ist dort aufgelöst. An ihre Stelle tritt eine multifunktionale Lernlandschaft für Schüler aller Begabungen und jeder Altersstufe
Bis das „wirklichwahre Leben“ beginnt: Peter Handke schickt „die Frau“ durch die Sierra de Gredos und löst das Epochenproblem – der utopische Abenteuer-, Reise- und Liebesroman „Der Bildverlust“
Ein Gespräch mit dem britischen Autor Bill Broady über die Unruhen in der englischen Stadt Bradford und die Rolle der Medien, über multikulturelle Gesellschaften und seinen Roman „Die Schwimmerin“