Sozialistisch träumen, kapitalistisch wiederaufbauen: Die Ausstellung „Planschrank Moskau“ zeigt in der ifa-Galerie, dass die Architektur der russischen Hauptstadt am Wandel der Zeiten gescheitert ist
Garageneinfahrten und andere Dinge, die keine Repräsentation beanspruchen: Ein Porträt der Berliner Bildhauerin Sabine Hornig, deren Skulpturen in der Galerie Barbara Thumm zu sehen sind
Der Flaneur ein potenzieller Vergewaltiger? In einer Gruppenausstellung im Pfefferberg zeigen junge Künstler mit Installationen, Fotos und Videos die Straße als Weg zum Glück, gefahrvollen Raum und nicht zuletzt als politischen Ort
Indische Mythologie meets Berliner Stadtbild: Zurzeit sind Billboard-Maler aus Indien in Berlin zu Gast und bemalen in rasanter Geschwindigkeit große Leinwände im ethnologischen Museum. Die ersten Billboards sind bereits am Alexanderplatz zu sehen
New Economy im Masken-Business: Die „Metamorph GmbH“ verkauft Masken und Verkleidungen auf der ganzen Welt und in einem Laden in Mitte. Nicht nur an Theater. Manchmal helfen Hasenzähne auch als pädagogische Maßnahme
Eine klaustrophobische Collage aus Anklage und Betroffenheit: Trotz inhaltlicher Stagnation gehört das Mauermuseum im Haus am Checkpoint Charlie weiter zu den meistbesuchten Museen der Stadt
Opfer von Gewalttaten werden betreut, Zeugen nicht. Die müssen selbst sehen, wie sie mit schrecklichen Bildern wie denen in der „Berliner Freiheit“ fertig werden
James Dale, bekannter US-Homosexuellen-Aktivist, weilt zu Besuch in Deutschland. Ein Gespräch über die Schwulenfreundlichkeit des Herrn Bush und die Frage, wo in Berlin der Mainstream steht
Moskau, einmal rundum erneuert: Das sehen die beiden Fotografen Igor Muchin und Wladimir Mischukow mit sehr unterschiedlichem Blick. Muchin hält es mit denen, die noch auf ihre Zukunft warten, bei Mischukow hat sie schon begonnen
Urlaubsfahrten, Geborgenheit, Selbstbewusstsein: Die Aids-Hilfe bietet ihren Klienten weit mehr als nur Gesundheitsbetreuung. Wenn sie schließt, verlieren die einen ihr Zuhause, die anderen womöglich ihr Leben
Klamotten vom letzten Jahr? Unmöglich in Tokio. In der Stadt der ständigen Erneuerung hat das Modehaus Sympathy Q jetzt Berliner Designer entdeckt. Bürsten aus der Blindenwerkstatt und Schokolade aus Wilmersdorf sorgen für authentisches Flair