Wie geht eigentlich das Theater mit den Menschen um? Ein Gespräch mit Matthias Hartmann, dem neuen Intendanten des Bochumer Schauspielhauses, und seinem Chefdramaturgen Thomas Oberender über politisches Theater, archaische Zonen und die Möglichkeiten, die Welt zu verändern (O ja!)
Kasper ist schon lange nicht mehr: Figurentheater arbeitet heute mit emanzipierten Schauspielern und Objekten verschiedenster Art. In der Mehrdimensionalität reflektiert sich das Genre selbst
■ Sein „Weiberroman“ erregte vor drei Jahren Aufsehen. Nun erscheint der neue Roman von Matthias Politycki. Der Schriftsteller über den deutschen Literaturbetrieb und das Ethos des Schreibens
Auf Schloß Elmau suchten die kulturellen Hauptfraktionen mit Peter Sloterdijk einen „Ethik Codex der Anthropotechniken“. Während der Karlsruher Philosoph Selbstgespräche murmelte, definierten Naturwissenschaftler das „vernünftig Vertretbare“ ■ Von Sabine Leucht
Sind die Innenstädte zu Shoppingmalls verkommen? Oder lassen sie sich feiern als Vergnügungsorte für Urbaniten der Marke neue Mitte? Der nationale Städtebaukongress diskutierte in Berlin über die Angst vor Verödung der Metropolen ■ Von Rolf Lautenschläger
Was machen antisowjetische Schriftsteller seit dem Untergang der Sowjetunion? Einige Betrachtungen anlässlich Jewgeni Popows neuestem Buch ■ Von Wladimir Kaminer
Zur Jahrtausendwende wird die Hälfte der Weltbevölkerung in Metropolen leben. Sind sie die Laboratorien der Moderne, fragte ein Kongress in Bonn ■ Von Thomas Machoczek
■ Symbolische Akte und reiner Selbstzweck: Interview mit Gerwald Rockenschaub über Minimalismus in der Kunst, falsche Partykontexte, das beschleunigte Denken bei 150 bpm
„De:Bug“ setzt sich mit elektronischer Kultur jenseits von Stadienraves und Love Parade auseinander – ohne E-Mail würde es die Zeitung nicht geben ■ Von Uh-Young Kim