Kunst für die Wand? Knut für das Kind? Was, wenn die Bio-Gans ausverkauft ist? Und der Friseur ausgebucht? Kurz vor Weihnachten zählt nur noch der Stress.
Die Händler sind froh über das Weihnachtsgeschäft und hoffen auf Umsatzsteigerungen am verkaufsoffenen Sonntag. Lebensmittel spenden sie aber immer weniger
Seine Mutter nahm Drogen und arbeitete als Prostituierte, Steven K. landete auf der Straße. Mit dem Anbau von Marihuana hielt er sich über Wasser, bis ihm Graffiti erst zur Sucht und dann zum Beruf wurde. Ein Portrait des Künstlers als junger Mann
Wenn die Linke, so wie in Bremen, mit staatlichem Geld zum Arbeitgeber mutiert, wird die Basis hellhörig: Dann ist von einem neuen politischen Stil die Rede, von prekären Beschäftigungsverhältnissen – und Jobs für jene, die die Partei aufgebaut haben
Ein Jahr nach dem Hilferuf ihrer Lehrer lud die Rütli-Schule gestern zum Tag der offenen Tür. Getan hat sich viel. Etwa dass Rütli-Schüler jetzt sogar in den Ferien in die Schule kommen – freiwillig
Die Niedersachsen-CDU öffnet sich für neue Machtoptionen: In Cuxhaven übernimmt eine Schwampel die Macht. Auch die Union in der Landeshauptstadt Hannover macht den Grünen Avancen – vorerst vergeblich
Vor dem Hauptbahnhof wirbt die umstrittene Scientology-Organisation für ihre Ziele. Das Bezirksamt Mitte sieht dagegen keine juristische Handhabe. Kinderkanal protestiert mit kleinem Erfolg
Jobcenter weisen oft auch alte, kranke und behinderte Hartz-IV-Empfänger an, ihre Wohnkosten zu senken – und notfalls umzuziehen. Damit verstoßen sie gegen die Vorschriften des rot-roten Senats
Zwischen Kunstraum, Kellerclub und Stadtteilprojekt: Die Macher des West Germany am Kottbusser Tor lassen eine ehemalige Arztpraxis mit Hochgeschwindigkeitsveranstalterei in Schweiß ausbrechen
Die Naturschutzverbände haben mit nachlassendem Interesse zu kämpfen. Trotzdem hat es Hamburgs NABU geschafft, seine Mitgliederzahl um die Hälfte zu steigern: Für bedrohte Viecher lassen sich die Leute offenbar eher begeistern als für Politik
Menschen ohne Papiere droht beim Arztbesuch die Abschiebung. Engagierte Mediziner, die die Behandlung übernehmen, machen sich strafbar. Tagung diskutiert den Missstand
Alexander Künzel will seine Ideen nicht als Vorlage für neoliberale Kürzungsorgien verstanden wissen. Doch fordert er Umdenken: Wir müssen als Konsumenten öffentlicher Leistung sagen, so geht es nicht weiter. Sonst sehe ich keine Perspektive.