Vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag beginnt der erste Prozess: ein Vorverfahren gegen Milizenchef Thomas Lubanga aus dem Kongo, angeklagt wegen Einsatzes von Kindersoldaten
Am kommenden Wochenende stimmen die Serben über ein neues Grundgesetz ab. Präsident und Premier warnen vor einer Katastrophe, sollte das Referendum scheitern. Kritiker bezeichnen das Dokument als einen „faulen Parteienkompromiss“
Die Polizei verdächtigt Moshe Katzav unter anderem der mehrfachen Vergewaltigung. Jetzt muss der Oberstaatsanwalt über die Aufnahme eines Verfahrens gegen ihn entscheiden. Die Rücktrittsforderungen werden unterdessen immer lauter
Auch nach der Einigung über eine palästinensische Koalitionsregierung reicht der Regierung in Jerusalem eine indirekte Anerkennung Israels durch Hamas nicht aus. Einige inhaftierte Vertreter der Islamisten kommen frei
Die prunkvolle Inszenierung des G-8-Gipfels in St. Petersburg kann nicht über die Differenzen zwischen Moskau und seinen Gästen hinwegtäuschen. Russland, das sich mit den USA auf Augenhöhe wähnt, sucht schon nach neuen potenten Partnern
Der Präsident versucht den Ost-West-Konflikt im Sicherheitsapparat zu lösen, indem er dem Premierminister den Oberbefehl entzieht. Doch die Brandstiftungen und Plünderungen durch Gangs gehen im jüngsten Staat der Welt weiter
Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung hat die Bundesregierung acht Millionen Dollar für die Freilassung von drei Geiseln im Irak gezahlt. Auch Frankreich und Italien sollen ihre verschleppten Bürger für hohe Beträge freigekauft haben
Im Prozess gegen den ehemaligen irakischen Diktator stehen jetzt die Zeugen der Verteidigung in Bagdad vor Gericht. Die Anklageschrift spricht im Falle der Gewalt gegen Schiiten im Dorf Dudschail von Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Sudans Regierung und Darfurs größte Rebellenfraktion einigen sich auf Kompromiss bei ihren Friedensgesprächen in Nigeria. Zuvor hatten USA und Großbritannien Zugeständnisse für die Rebellen erwirkt. Afrikanische Union: „Ein großer Tag für Darfur“
Nach den Anschlägen im Badeort Dahab nutzt das Regime die Gunst der Stunde: Das umstrittene Notstandsgesetz wird um zwei Jahre verlängert. Oppositionelle werden ins Gefängnis gesteckt. Polizisten erschießen vier mutmaßliche Attentäter