Weil ihm ein Stempel aus der Kaiserzeit fehlte, wurde der deutschstämmige Gerson Liebl nach Togo abgeschoben. Nächste Woche sollen ihm Frau und Sohn folgen.
Israels Armee soll militante Palästinenser gezielt liquidiert und damit gegen ein Urteil des Obersten Gerichts verstoßen haben. Die Beweise hierfür lieferte Anat Kam.
Wegen der Dubai-Affäre weisen die Briten einen israelischen Diplomaten aus, der für den Mossad arbeiten soll. Ein israelisches Killerkommando hatte gefälschte britische Pässe benutzt.
Ein Künstlerdorf in Peking soll verschwinden. Es ist dem Bau einer Vorstadtsiedlung im Weg. Schläger sollten Maler und Bildhauer einschüchtern. Doch die wehren sich.
Der Mord an dem Hamas-Führer Mabhuh in Dubai, der mit großer Wahrscheinlichkeit vom Mossad ausgeführt wurde, bringt die israelische Regierung in Erklärungsnot.
GAZA-KRIEG Laut Goldstone-Bericht hätten Israel und die Hamas unabhängige Untersuchungsberichte über mögliche Kriegsverbrechen bis Donnerstag vorlegen müssen. Das lehnen aber beide Seiten entschieden ab
Chinas Regierung hat seine Repressionen gegen Bürgerrechtler verschärft. Der bekannte Anwalt Gao Zhisheng ist verschwunden, Schriftsteller Zhao Zhiying inhaftiert.
Zur Erinnerung an die Opfer der Pinochet-Dikatur hat Chiles Präsidentin Michelle Bachelet das Museum der Erinnerung eingeweiht. Mapuche-Indianer protestieren gegen ihre Verfolgung.
ARGENTINIEN Präsidentin Kirchner ordnet die Freigabe von Dokumenten aus der Zeit der Militärherrschaft an. Doch viele Beweise gegen die Folterer dürften längst vernichtet sein
WESTSAHARA Die Menschenrechtlerin Aminatu Haidar will die Ausreise aus Spanien in ihre Heimat erzwingen. Zwölf Tage nach dem Beginn der Aktion hat sich ihr Gesundheitszustand rapide verschlechtert
Huang Qi hatte nur erforscht, warum beim Erdbeben 2008 so viele Schulen eingestürzt waren, die Häuser daneben aber nicht. Verurteilt wurde er wegen "Verrats von Staatsgeheimnissen".
VENEZUELA In seiner wöchentlichen Fernsehsendung „Aló Presidente“ ruft Volkstribun Hugo Chávez seine Landsleute dazu auf, sich auf einen Krieg mit Kolumbien vorzubereiten. Bogotá protestiert zurückhaltend
Der Streit um das EKD-Papier zeigt, wie viel in den letzten Jahren in der Ökumene kaputtgegangen ist. Doch von Dauer werden die Irritationen nicht sein.