It‘s the end of the record industry as we know it: Eine Studie der Bank Morgan Stanley weist nach, dass es sich nicht lohnt, in die Musikindustrie zu investieren. Die Zeit der Majors dürfte bald vorbei sein. Die Zukunft des Pop liegt in den Händen der Indies
Amélie Niermeyer kann alles, was Kulturpolitiker heute brauchen. Zuletzt war sie gleich für acht Intendanzen im Gespräch. Ein Porträt von Deutschlands zurzeit begehrtester Theaterintendantin
Let‘s go Desi: Der Hype um Bhangra, Indien-Beats und Bollywood eröffnet neue Chancen für den kleinen musikalischen Grenzverkehr. Eine Recherche zwischen Biebesheim, London und Neu-Dehli
Jung und wild wollten die so genannten cannibali-Autoren in Italien sein, und Aldo Nove war einer von ihnen. Nun gibt es die Bewegung nicht mehr, aber Nove ist immer noch gewaltig: gewaltig zart. Sein neuer Roman „Amore mio infinito“ ist ein Buch über den langsamen Abschied von der Kindheit
Dass demnächst „Ich AGs“ auf den Markt drängen, hat die Spitze der Gewerkschaft Ver.di mit abgesegnet. Nun versucht die Basis, diese Entwicklung abzufedern – die Rechte von Festen und Freien müssten als Paket verhandelt werden
Klasse Frau: schlagfertig, vorzügliche Vorleserin, uneitel. Die Schottin A. L. Kennedy las in Berlin – und die Berichterstatterin bald weiter in den Geschichten von Literaten, die sich der Selbstzerstörung mehr als ihren Texten verschrieben haben
20 Kilometer südlich von Istanbul liegen die Prinzeninseln, eines der nobelsten und schönsten Naherholungsgebiete der Levante. In dem traditionellen Badeort haben sich wohlhabende Istanbuler in idyllischen Holzhäusern niedergelassen
Die Forderung von Medienstaatsminister Nida-Rümelin nach einer Deutschquote für Musiksender wird von einem fast vergessenen Barden dankbar propagiert. Doch die Musikbranche hat ihre eigenen Regeln
Wie berichten deutsche Zeitungen über Rechtsextremismus? Welche Informationen erreichen das Publikum? Wissenschaftler der Universität Bochum haben fünf Printmedien unter die Lupe genommen – und fast alle verharmlosen sie das Problem
Im staatlichen PR-Zentrum in Jerusalem werden ausländische Journalisten freundlich in ihrer Landessprache begrüßt und mit Propagandamaterial zugeschüttet. An Orte, von denen es wirklich etwas zu berichten gibt, dürfen Presseleute gar nicht erst
Couscous-Grooves aus Kassel: Houssaine Kili sucht den Berber-Blues, Hamid Baroudi gibt sich dem Businessclass-Funk hin. Zwei Spielarten des Maghreb-Pop made in Germany. Als die beiden Musiker vergangene Woche in Berlin ihre Konzerte gaben, war die Besucherresonanz jedoch recht ernüchternd