Der russische Revolutionär lebte im Exil in Wien und arbeitete als Journalist. Für eine sozialistische Zeitung in Kiew reiste er in den Balkan und sammelte Augenzeugenberichte über die grausamen Kriege von 1912 und 1913. Ein Bericht ■ Von Leo Trotzki
Nach 17 Monaten Waffenstillstand hatten viele den Friedensprozeß in Nordirland für unumkehrbar gehalten. Die Bombe von Canary Wharf zeigte, daß diese Hoffnung trügerisch war ■ Von Mary Holland
Freundlicher Reaktionär: Herbert Rosendorfer, einer der am meisten unterschätzten Gegenwartsautoren, zeigt sich in „Absterbende Gemütlichkeit“ als Chronist des Kleinbürgertums ■ Von Walter Klier
Franz W. Seidler, Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München, ehrt in seinem Buch „Die Kollaboration“ die Zusammenarbeit mit der Wehrmacht und den Nazis als gute Tat gegen Bolschewismus, Freimaurerei und „internationales Judentum“ ■ Von Klaus Theweleit
Seit Anfang der achtziger Jahre hat sich das intellektuelle Klima in Kenia deutlich verschlechtert. Die Regierung kontrolliert mit ihrem Schulbuchmonopol alle Lehrinhalte und zensiert die Presse. Private Verlage sind chancenlos ■ Von Henry M. Chakava
Nach dem sicheren 3:1 gegen Eintracht Frankfurt wittert 1860 schon den nächsten, etwas angefaulten Braten: die nachbarlichen Bayern ■ Aus München Markus Götting
Auch ohne Berufsbild ist Politikwissenschaft ein begehrtes Studienfach. Abschlüsse waren von den Gründern um Otto Suhr gar nicht vorgesehen ■ Von Christian Arns
■ 1952 geriet der amerikanische Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Carl Foreman, Jahrgang 1914, auf McCarthys schwarze Liste. Er ging nach England ins Exil und kehrte erst 1975 in die USA zurück. Sein