Die deutsche Entwicklungspolitik funktioniert unter Schwarz-Gelb nach dem Prinzip: private Mildtätigkeit ersetzt staatliche Nachhaltigkeit. Das ist effektheischend.
NORWEGEN Die Bestsellerautorin und Journalistin Åsne Seierstad muss wegen ihres Buches „Buchhändler aus Kabul“ Schadenersatz zahlen. Ein weibliches Familienmitglied fühlt sich zutiefst in seiner Ehre gekränkt
Der Drogenkrieg an der Grenze zwischen Mexiko und den USA eskaliert. Doch der Staat kann nicht siegen, meint der Schriftsteller Carlos Manuel Velazquez
Die Geschlechterforscherin Judith Butler über Rassismus, Homophobie und das Problem, etwas Falsches durch etwas anderes Falsches korrigieren zu wollen.
Die Justizminister der EU beraten über eine Initiative von zwölf Mitgliedsstaaten. Die wollen Regeln festlegen, wie sich Ehen in Europa sicherer trennen lassen.
Der 25. franko-afrikanische Gipfel in Nizza soll die überkommene Pariser Afrikapolitik modernisieren. Es fehlen aber die Mittel – und wichtige Gesprächspartner.
SÜDSUDAN Bei Sudans Wahlen geht es auch um die Bilanz der SPLA-Autonomieregierung im Süden des Landes. SPLA-Bildungsminister Job Dhoruai Malou ist stolz auf das Erreichte
Ein fehlendes Kapitel aus dem Roman "Petrolio" von Pasolini wird jetzt ausgestellt. Es ist das womöglich zentrale Kapitel eines Romans, der vor allem eine politische Anklageschrift ist.
Die Firma "Heritage Oil" verkauft ihr Ölgeschäft für eine Milliarde Euro. Zum ersten Mal stieg ein internationaler Großinvestor ein. Die Regierung versucht, Fakten unter Verschluss zu halten.
Die Aufteilung steht fest. Die Konservativen stellen den Präsidenten der EU, die Sozis den Außenminister. Doch richtig glücklich über die derzeit gehandelten Personen ist niemand.
Angesichts der drohenden Wahlniederlage im Mai 2010 versucht die britische Labour-Partei, sich selbst Mut zuzusprechen. Das funktioniert aber nicht mehr.