Joe Jackson gastierte im Konzertsaal der UdK und hatte Todd Rundgren und das Streichquartett Ethel dabei. Während Jackson seine Trauriglieder spielte und Mitschnipser düpierte, bratschten Ethel ordentlich was weg. Rundgren wirkte, als würden die Tönelangziehweltmeisterschaften ausgetragen
HipHop im Kulturvergleich: Am Wochenende spielten Fettes Brot und die Orishas in Berlin vor ihren jeweiligen Fangemeinden – und zeigten sich einem animierten Publikum von ihren besten Seiten
Aus der Weltlichkeit in die Wälder: Die Kunsthalle Wien zeigt mit „Don’t worry, it will be better …“ Arbeiten des Schanghaier Videokünstlers Yang Fudong zwischen Melancholie und Rollenspiel
Hauptsache gesund: Die Botschaften von Billy Idols neuen Songs sind nicht gerade eine Motivation, Englisch zu lernen. Auf seinem Comeback-Album „Devil’s Playground“ gibt er pünktlich zu seinem 50. Geburtstag den Teufel, der nicht altern will. Die gerechte Strafe für Leute, die nichts dazulernen
Zweifel an der Berechenbarkeit der Zukunft: Michael Crichton stellte in Berlin in der Bertelsmann-Repräsentanz Unter den Linden sein neues Buch „Welt in Angst“ vor
Die Sängerin Malia treibt den Sekretärinnen-Soul zu neuen Ufern. Bei ihrem Konzert in Berlin zeigte sie, dass sie mehr als nur ein Frauenzeitschriftenwunder ist, weil sie die Ekstase kontrolliert
Wie die Nazis ihre Kulturindustrie organisierten und ausdifferenzierten: Der Literaturwissenschaftler Christian Härtel hat eine lesenswerte Studie über Wilfrid Bade geschrieben, einem hochrangigen Beamten des Propagandaministeriums und Leiter der Abteilung „Zeitschriftenpresse und Schrifttum“
Alles stimmte, alles saß: In seiner Vorhersehbarkeit war das Berliner Konzert von Green Day große Unterhaltung. Sogar der Stagediver sprang auf Befehl, die Granaten kamen von der Pyrotechnik