Peter Zwegat hilft denen, die sich selbst nicht mehr helfen können. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als Schuldnerberater. Es gibt immer genug zu tun: Berlin ist die Hauptstadt der Schuldner, jeder Zehnte hierzulande hat ein Problem mit den roten Zahlen. Seit 2005 berät Zwegat auch vor der Kamera. Seine RTL-Sendung „Raus aus den Schulden“ sehen bis zu fünf Millionen Zuschauer. Was sicherlich auch daran liegt, dass seine Zunge manchmal schneller ist als sein Hirn, wie der 58-Jährige großmütig einräumt. INTERVIEW: ANTJE LANG-LENDORFF, FOTOS: BERND HARTUNG
Als einzige deutsche Kommune wird der berühmt-berüchtigte Bezirk für das Programm "Interkulturelle Städte" von Europarat und EU-Kommission ausgewählt. Die Projektteilnehmer sollen voneinander lernen.
Während sich seine Branche ab Mittwoch auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) trifft, ist Stefan Loose unterwegs - derzeit in Malaysia. Loose ist so etwas wie ein moderner Eroberer. Seit mehr als 40 Jahren fährt er durch die Welt, vor 30 Jahren erschien sein erster Reiseführer: das "Südostasien-Handbuch". Mit seiner Hilfe zogen ganze Generationen von Rucksacktouristen durch Asien; an einst menschenleeren Stränden wuchsen in der Folge Hotelburgen. Einsame Gegenden gebe es weiterhin, sagt der 61-Jährige. Man müsse sie nur finden. INTERVIEW: GEREON ASMUTH und BERT SCHULZ
Früher schützte er die Umwelt, heute das Essen: Der ehemalige Greenpeace-Chef Thilo Bode arbeitet mit seiner Organisation Foodwatch in einer luftigen Fabriketage in der Brunnenstraße in Mitte. Von hier aus kämpft der 61-Jährige für mehr Transparenz auf dem Lebensmittelmarkt. In diesen Tagen ist Bode besonders gefragt: Während der Grünen Woche muss er ein paarmal zum Messegelände fahren, um Interviews zu geben. „Eine fürchterliche Veranstaltung. Da wird mir schon übel, wenn ich reinkomme.“ INTERVIEW: ANTJE LANG-LENDORFF
Nicht mal im Bremen-Lexikon steht‘s: Vor 100 Jahren schrieb der Bremer Schulreformer Arnold Heinrich Eildermann die Hymne der Großstadtjugend: „Dem Morgenrot entgegen“. Ein Gastbeitrag des Liedgutforschers Michael Zacchial
Forscher der evangelischen Kirche haben das Lebensgefühl von Armen in Wilhelmsburg untersucht. Sie fanden dabei das Gefühl einer großen Perspektivlosigkeit. Vertreterin der Diakonie fordert Hilfe, die soziale Teilhabe ermöglicht