Auch enttäuschte WählerInnen von Grünen, SPD und Linkspartei könnten sich vorstellen, eine neue Partei von Sahra Wagenknecht zu wählen. Wir haben drei von ihnen getroffen25
Der real existierenden Partei Die Linke droht der Zerfall. In der taz erklären zehn engagierte Menschen aus NGOs, Gewerkschaften und Antifa, warum ihnen eine dezidiert linke Partei auch in Zukunft wichtig ist – oder nicht4–5
LinkeTrennung: Der Linkspartei-Vorstand will in „Zukunft ohne Wagenknecht“ gegen die Asylpolitik der Regierung protestieren. Doch in der Fraktion hat Wagenknecht noch treue Fans 7 Grüner Aufruhr: Weiter viel Empörung über die Zustimmung der Ampel zu den EU-Abschottungsbeschlüssen 3, 12, 13
Die angeschlagene Linkspartei (derzeit 4 bis 5 Prozent) wählt ihre Führung, sucht ihren Kurs und streitet über ihre Haltung zu Russlands Krieg. Der Berliner Senator Klaus Lederer fordert Waffen für die Ukraine und eine klare Abgrenzung von Autokraten: „Da wird sich die Partei entscheiden müssen“3, 12
Der Krieg in der Ukraine führt die selbst ernannte Friedenspartei an den Rand der Bedeutungslosigkeit. Die Suche nach einer gemeinsamen Haltung gestaltet sich bei der Linkspartei als fast unmöglich – und könnte zu spät kommen4–5