Die angeschlagene Linkspartei (derzeit 4 bis 5 Prozent) wählt ihre Führung, sucht ihren Kurs und streitet über ihre Haltung zu Russlands Krieg. Der Berliner Senator Klaus Lederer fordert Waffen für die Ukraine und eine klare Abgrenzung von Autokraten: „Da wird sich die Partei entscheiden müssen“3, 12
Der Krieg in der Ukraine führt die selbst ernannte Friedenspartei an den Rand der Bedeutungslosigkeit. Die Suche nach einer gemeinsamen Haltung gestaltet sich bei der Linkspartei als fast unmöglich – und könnte zu spät kommen4–5
Eigentlich spricht viel für ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken. Doch auch diesmal dürfte R2G kaum Realität werden – vor allem der Außenpolitik wegen.
Sie konnten kaum Wähler*innen mobilisieren: Weder SPD und Grüne mit ihrer Regierungsarbeit noch die Linkspartei mit Oppositionspolitik. Was das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt für die Bundespolitik bedeutet3,4–5, 4–5,6, 6,14 14