Die Privatisierung des Bremer Rechenzentrums stand vorm Scheitern: „ID Bremen“ setzte einen großen Auftrag in den Sand und machte 2,5 Millionen Euro Verlust. Für die Rettung musste das Land auf 800.000 Euro verzichten – und hofft jetzt auf Besserung
Auch der Bundeskanzler schimpft jetzt auf Steuerflüchtlinge und fordert ihre gesellschaftliche Ächtung. Der rot-rote Senat freut sich derweil auf die Kunstsammlung des Steueremigranten Flick
SPD-Finanzsenator lehnt Debatte über Fahrkarte für sozial Schwache ab. PDS-Sozialsenatorin hingegen kündigt neue Diskussion an. Heute beschließt Verkehrsverbund die neuen VBB-Tarife
„Auswanderung ist kein Thema, Illusionen über Reformen macht sich aber auch keiner mehr“: Frank Meinshausen zeigt mit seiner Anthologie „Das Leben ist jetzt“, dass Chinas junge Autoren derzeit einen entspannten Zugriff auf die Wirklichkeit haben
Der Bremer Anzeiger zieht aus dem alten Druckhaus in der Duckwitzstraße aus in eine Etage beim Pressehaus des Weser Kurier. Die Gesellschafter haben lange Zeit Geduld mit den roten Zahlen gehabt. Nun wird die Belegschaft halbiert
Obstbauern und Naturschützer protestieren gegen die drohende Industrialisierung des Alten Landes und das Vorgehen des Senats. „Wir können es nicht ertragen, dass das, was in 950 Jahren aufgebaut wurde, in einer Generation zerstört wird.“
Der „Bremer Baubetrieb“, Kind der geballten Unternehmensberatung durch McKinsey und Roland Berger, wird Ende des Jahres abgewickelt. Noch streitet der Senat darüber, wo er die Schließungskosten von etwa 16 Millionen Euro verbuchen soll
Beim Streit um die Beteiligung von Degussa am Bau des Holocaust-Mahnmals geht der schwarze Peter um: Dabei hat sowohl die Vizechefin des Kuratoriums der Stiftung, Lea Rosh, als auch ihre Geschäftsführerin Sibylle Quack versagt
Internationaler Raumfahrt-Kongress eröffnet heute mit über 2.500 Teilnehmern. Auch das Leben im All ist ein Thema. Vorträge und Ausstellung sind öffentlich
Dem Leiter des Sportamtes und Chef der Weser-Stadion-GmbH, Reinhard Hoffmann, wird „Bestechlichkeit im besonders schweren Fall“ vorgeworfen – bis zu zehn Jahren Haft drohen dem 64-Jährigen. Weitere Anklagen sollen folgen
Empörung bei BVG-Beschäftigten nach Dienstversammlung: Das Unternehmen will im Jahr 2007 mit 9.500 Mitarbeitern auskommen – bisher sind es 14.000. Personalrat fürchtet eine „Zerschlagung“
Finanzsenator Wolfgang Peiner (CDU) präsentiert die Shoppinglist der öffentlichen Unternehmen. Wohnungsgesellschaften Saga und GWG bleiben erst einmal bei der Stadt, bei LBK und HHLA gibt es nur noch Minderheitsbeteiligungen