■ Die Kritik an der bevorstehenden Gründung der neuen Dienstleistungsgewerkschaft ist stark, doch sie kann sich nicht durchsetzen. „Fusion löst die Probleme nicht“
■ Die Windenergiebranche verläßt ihre Nischen. 90 Prozent des angelegten Geldes ist meist gesichert. Dennoch gibt es alternative Restrisiken. Investitionen müssen genau geprüft werden
Hanno Huth, der 45jährige Chef der Berliner Firma „Senator Film“, gilt derzeit als der erfolgreichste deutsche Filmproduzent. Mit „Aimée & Jaguar“ von Max Färberböck eröffnet er am kommenden Mittwoch den Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele „Berlinale“. Ein Porträt ■ Von Axel Schock
■ Das Europaparlament berät über neue Richtlinien, die amerikanische Medienindustrie will das Netz schon jetzt von angeblichen Raubkopien säubern: mit Gerichtsprozessen, die kein privater Betreiber einer Websi
Nach dem Telefonmonopol ist auch das der Stromversorger gefallen. Die Berliner Ampere AG macht daraus ein Geschäft: Claus Rottenbacher und sein Bruder Arndt arbeiten als die ersten Strommakler in Deutschland, ihre Gegenspieler sind die großen Verbundunternehmen ■ Von Jutta Wagemann
Der ORB-Jugendsender Fritz hat seinen Moderator Tommy Wosch auf eine Schnitzeljagd durch das Berliner Nachtleben in Mitte geschickt: „Tommy rennt“ durch Radio und Internet ■ Von Tobias Rapp
■ Rumänien lebt noch in der informationstechnischen Steinzeit. Nur Großkunden können sich leistungsfähige Netzanschlüsse leisten. Aber in Bukarest machen Internetcafes trotzdem gute Geschäfte - mit Compute
Peter Schwenkow macht Geld mit Kultur. Begonnen hat der Konzertmanager in der Berliner Waldbühne. Mit dem 42-Millionen-Mark-Deal als Veranstalter der Stones-Konzerte hat er sich 1998 in die Champions League der Branche katapultiert. Und satt ist Schwenkow noch lange nicht. Große Sportarenen frißt er ebenso. Ein Porträt ■ Von Ulrike Steglich
Die Berliner Stadtentwicklungsgebiete, einst Modellprojekte, sind mit milliardenschweren Verlusten gescheitert. Einzig der Bausumpf hat sich ausbreiten können ■ Von Hannes Koch
■ Der Freistaat Bayern wollte mit 100 Millionen Mark auch in den Dörfern und auf dem Land die Hemmschwelle zum Internet abbauen. Aber zum Jahresende läuft die staatliche Förderung der bayerischen Bürgernetze
■ In eigener Sache: Wer über das Internet redet, muß über den Computer reden. Für Laien ist er das Problem, nicht das Netz dahinter: In den deutschen Privathaushalten stehen deshalb die meisten Geräte no
Noch gibt es mehr Handwerker als Mieter am Potsdamer Platz. Einer der wenigen Bewohner ist der Münchener Zukunftsforscher Walter Kroy ■ Von Barbara Bollwahn de Paez Casanova
■ Die Hauptstadt bleibt Schlußlicht der wirtschaftlichen Entwicklung. Trotz Ausverkauf fast des gesamten Landesvermögens können neue Haushaltslöcher kaum noch gestopft werden
■ Die malaysische Regierung setzt aus wirtschaftlichen Gründen auf die Entwicklung der neuen Informationstechniken. Aber die politische Opposition ist schneller: Sie nutzt das Internet zur Gegeninform
■ Letzte Woche starb Jon Postel, einer der Gründer des Internets und Leiter der IANA, der Agentur für die weltweite Vergabe von Netzadressen. Er kämpfte bis zuletzt für den freien Zugang zum Netz
Teams wie Berlinin Tahko und Münchenin Maila Jussit betreiben hierzulande Pesäpallo, die schnellere finnische Variante des American Baseball – katzendepperleweises Wahlrecht bei den Löwen im schwäbischen Merklingen ■ Von Thomas Volkmann
Viele Videomonitore, aber kein Bild von den städtischen Veränderungen: Die „berlin biennale“ wollte den Weg zur Metropole als Kunst-Event gestalten. Dabei wurden die Widrigkeiten des urbanen Alltags gestrichen und einmal mehr durch etwas Clubkultur ersetzt ■ Von Harald Fricke