Ein Gespräch mit Mark E. Smith, dem Sänger der Band The Fall, über das Leben als Punkrocker mit 47 Jahren. Wenn man pleite ist, im Krankenhaus die Schmerzmittel nicht mehr anschlagen und die Rockmusik von Mittelschichtskindern übernommen wird
Ein paar Tage Zeit in den Ferien und noch keinen Plan? Wir empfehlen: drei Tage auf der Insel Neuwerk vor der Cuxhavener Küste. Die spröde Schöne zieht einen nach und nach in ihren Bann
Eine Million Zuschauer werden den 35.000 Läufern beim morgigen Berlin-Marathon wieder so richtig auf die Nerven gehen. „Eins-zwei, eins-zwei!“ werden sie rufen, „Quäl dich, du Sau!“ auf Schilder schreiben. Und den Rest des Jahres sind sie noch schlimmer. – Eine Publikumsbeschimpfung
In den neuen Bundesländern werden immer mehr Flächen als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Die Besiedlung dort ist dünn, die Natur setzt sich mehr und mehr durch. Das kommt bei Touristen gut an. Sie suchen wilde Tiere und Ursprünglichkeit und werden fündig. Von Brandenburg bis an die Ostsee
Ob sie Peter Strieder, Franz Schulz oder Cornelia Reinauer heißen: Norbert Lukaszyk fährt für die Chefs, putzt für die Chefs und schweigt für die Chefs. Er ist seit 18 Jahren „ständiger persönlicher Fahrer des Bürgermeisters von Kreuzberg“. Kein leichter Job
Tyler Hamilton war einst treuer Helfer von Lance Armstrong, jetzt ist er einer seiner härtesten Konkurrenten, auch wenn er sich gestern vom Gedanken an den Toursieg wohl verabschieden musste
Der Raum.Pfad, das Off-Theater-Projekt der RuhrTriennale, wandelte auf Abwegen: im Parkhaus, auf einem Parkplatz und weit oben auf einem Hochhaus-Dach. Mal gelang die Theater-Flucht, mal nicht
Daniel Becke hat im Vorjahr zum ersten Mal die Qualen der Tour de France kennen gelernt. Aufder letzten Pyrenäenetappe fuhr er 180 km allein. Für die taz hat er sich an diesen Tag erinnert
Immer mehr Radfahrer entdecken das Ruhrgebiet als Region für den Zweiradurlaub. Politik und Tourismusverbände bauen ihre Angebote weiter aus. Hotels bieten ‚Bett und Bike‘ Sonderaktionen
Bei aller gebotenen literarischen Qualität: Auf den 28. Tagen der deutschsprachigen Literatur zu Ehren Ingeborg Bachmanns in Klagenfurt wurde offenbar, dass sich die deutsche Gegenwartsliteratur erstaunlich wenig für die Gegenwart interessiert