Ein Leben für die Arbeit am Raum: Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude über die Ursprünge ihrer „Verhüllungskunst“, über das allmähliche Werden ihrer Projekte – und warum sie sich gerne mit Leuten auseinander setzen, denen Kunst fremd ist
Für eine kosmopolitische Gedächtniskultur: Die Erinnerungen an den Holocaust werden zur Grundlage einer globalen Menschenrechtspolitikvon NATAN SZNAIDER
Sergio Ramírez, Schriftsteller und ehemaliger Vizepräsident Nicaraguas, über sein Buch „Adios, Muchachos“ und die Frage, ob sich die Opfer der sandinistischen Revolution gelohnt haben
Sie blickt in Gerümpel, kramt in Papieren, eine Tür fällt ins Schloss, sie flüchtet, kommt zur Ruhe, und die Geschichte beginnt von vorne: Im Hamburger Bahnhof in Berlin zeigt der kanadische Künstler Stan Douglas in seinem Film „Le Détroit“ ethnische Identität als Gefängnis in den Wüsten von Detroit
„Die Schlacht um die Blaubrücke“: Endlich liegt der Prolog von A. F. Th. van der Heijdens Romanzyklus „Die zahnlose Zeit“ auf Deutsch vor. Ein großes Buch über Erinnerungen und das Leben in die Breite
Neues vom Interface Ich: Der Ingeborg-Bachmann-Preisträger Michael Lentz über das Modell Düren, den Stress nach der Preisverleihung, die Wendung vom Bezeichneten zum Bezeichnenden und zur Frage, warum er für den Zeitgeist keine Zeit hat
Der Briefwechsel zwischen Paul Celan und seiner Frau Gisèle Celan-Lestrange verweist auf ein Leben, das Stoff für unzählige Romane böte: Pauls Liebe zu Ingeborg Bachmann, Gisèles Selbstaufgabe, die Ignoranz der Gruppe 47, der Zusammenbruch
Begreifen, wie die Tat begangen wurde: Raul Hilberg, Autor des Buches „Die Vernichtung der europäischen Juden“, wird 75 Jahre alt. Er schuf die Grundlagen für die Holocaust-Studien