Afrikanische Tempelpriesterin, Nachfolgerin von Billie Holiday, heißer Scheiß in Sachen neuer Soul: Erykah Badu gelang in Hamburg, ihren Spirit und seelenvollen Minimalismus auch live zu performen
Das „Jetzt“-Magazin, Beilage und jugendlich-hippes Aushängeschild der „Süddeutschen Zeitung“, macht in letzter Zeit vor allem mit bräsig-altbackenem Rollenverständnis von sich reden
Diese Musik will das Kommunistische Manifest des Pop werden. Und manchmal singt auch nur ein telefonierender Papagei: Bei No Underground wird Philosophie zu Pop. Das verstehen nicht alle
Afrofuturismus 2001: Missy Elliott, als Produzentin und HipHop-Musikerin gefeiertes Multitalent, legt ihr drittes Album „Miss E . . . so addictive“ vor: Ein zart orientalisch gewürztes Festessen mit vielen Gästen, und auf gewohnt hohem Niveau. Nur ihre Ecstasy-Anspielungen machen wenig Sinn
Siegte beim Gerichtsverfahren um die Aidsmedikamente in Südafrika wirklich die Dritte Welt? John le Carrés Biotech-Thriller „Der ewige Gärtner“ legt etwas anderes nahe: Die Pharmakonzerne verfügen nun über viele menschliche Versuchskaninchen
Something is happening, doch Herr Werthebach weiß nicht, was es ist. Warum die Debatte um den Schutz unserer Landessprache prinzipiell in die falsche Richtung läuft