Polizeikontrollen aufgrund von Hautfarbe oder Aussehen sind in Berlin an der Tagesordnung. Sie anzufechten, ist schwierig: Das Gesetz erlaubt in bestimmten Fällen Kontrollen ohne vorliegenden Verdacht.
Warum der Vorwurf des Rassismus nicht so leicht abzutun ist: Schwarzen-Aktivist Tahir Della zum Streit über eine Inszenierung des Berliner Schlosspark Theaters.
Vom Mörder zum Millionär: Der schwarze amerikanische Boxpromoter Don King hat ein Leben voller Irrungen und Wirrungen: Als Bush-Anhänger will er nun Obama wählen.
Togostraße, Kameruner Straße, Ghanastraße: Seit über 100 Jahren ist Afrika auf Straßenschildern im Wedding präsent. Seit einigen Jahren zieht es auffällig viele Afrikaner her. Sie schätzen die Nähe zu ihresgleichen und die Infrastruktur mit speziellen Läden, Restaurants und Beratungsstellen im Kiez.
Mekonnen Shiferaw ist gebürtiger Äthiopier. Seit 1996 leitet er in Hellersdorf das interkulturelle Zentrum "Haus Babylon" - obwohl ihn Neonazis und Anwohner anfeinden. Wie hält er das aus?
Auch Afrikaner kamen ins KZ. Als freie Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Hamburg-Neuengamme forscht die Historikerin Rosa Fava seit Jahren über das Thema. Sie bietet Führungen an und hat Unterrichtsmaterial entwickelt
Er ist integriert, aber Deutscher kann er nie werden: Luc Degla schreibt mit afrikanischem Auge über den Alltag in Braunschweig. Er würde jede Stelle annehmen. Trotzdem droht dem Wirtschaftsingenieur die Abschiebung
Heute Abend findet das dreitägige Schulprojekt „Afrodeutsch – Fremd im eigenen Land“ seinen Abschluss mit einem Konzert von ehemals bei den „Sisters Keepers“ engagierten Sängerinnen
In den späten 60er Jahren verschärfte sich auch in den USA der politische Diskurs merklich. Was Blaxploitation-Filme und die Black Panthers miteinander zu tun haben, fragt sich nun ein Wochenende im Metropolis ■ Von Tobias Nagl
Zum zehnten Mal findet in Berlin der „Black History Month“ statt. Schwerpunkt ist diesmal unter anderem die Geschichte der Schwarzen im Nationalsozialismus. Vom Senat gibt es keine finanzielle Unterstützung ■ Von Jeanette Goddar
Die in Hamburg geborene Dichterin May Ayim prägte die schwarze Bewegung in Deutschland. 1996 beging sie Selbstmord. Der neue Film „Hoffnung im Herz“stellt ihr Leben vor. Ein Porträt ■ Von Silke Mertins