Palästina sollte ein Urlaubsparadies werden. Die Tourismusindustrie war auf einen Gästeansturm vorbereitet. Die Hoffnung währte nur kurz. Während viele Hotels ums Überleben kämpfen, ist das Royal Crown Suite Hotel in Ramallah ausgebucht
In Spandau erhielt die Kinkelstraße ihren früheren Namen Jüdenstraße wieder. Bei einer kleinen Zeremonie soll es antisemitische Zwischenrufe gegeben haben
Bei der Einweihung des neuen Großmarkts im ehemaligen Überseehafen durften sich die Besucher mit allerlei Köstlichkeiten vollstopfen. Ob den Händlern und Kunden der graue Alltag ebenso munden wird, bleibt offen
Saga-MieterInnen in St. Pauli fürchten Verdrängung durch steigende Mieten. Bezirksleiter: „Wir können nicht jedem Mieter eine Sanierung garantieren, die seinem Salär entspricht.“ Klagen über Leerstand und schlechte Wohnqualität
Das Kontorhaus am Markt: Ende Oktober wird das neue Bremer Schmuckkästchen in Sahnetortenlage eröffnet. Die Shoppingmeile ist ein weiterer Baustein für die Renaissance der City. Pünktlich zur Bürgerschaftswahl ist sogar fast alles fertig
New York findet keinen Schlaf. Gefeiert wird allerdings nicht mehr in den glamourösen Großraumdiskos, sondern in stilvollen Wohnzimmer-Klubs. Die Remote Lounge ist eine Parodie auf den Überwachungsstaat und vergnügungsfeindliche Politik
Bremen hat einen „schwulen“ Platz bekommen. Er liegt im Ostertorviertel und heißt nach einem engagierten Juristen aus dem 19. Jahrhundert. Ein Münchener sorgte bei der Einweihung mit seiner Kritik an Rot-Grün fast für einen Eklat
Panne hoch zwei im Bauressort: 50 Einwände gegen die Trainings-Rennbahn in Arbergen versackten in der Verwaltung. Jetzt müssen die Baupläne erneut ausgelegt werden
Wer was auf sich hält, fährt Saab und fühlt sich hier eine Idee frischer als in Charlottenburg oder Schöneberg. Mit Jürgen Trittin, Meret Becker und Florian Illies in direkter Nachbarschaft ist der Kollwitzplatz inzwischen ein höchst uncooler Ort geworden
Senat und Bahn suchen weiter nach einem Namen für zentralen Bahnhof in Berlin. Bis gestern durften die Bürger ran. Die sind konservativ: Sie wollen den „Lehrter Bahnhof“ behalten