Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes will Dozenten disziplinieren, die gegen die Schließung des Standorts Hamburg-Sasel protestiert hatten. Die IG Metall stellt sich auf die Seite der Kritiker.
Eine geplante Kundgebung und ein Protest-Konzert von Jan Delay vor dem Atomkraftwerk Brunsbüttel müssen verlegt werden: Eine bereits zugesagte Wiese ist gesperrt worden. Vattenfall bestreitet Einflussnahme.
Ab Sommer 2011 sollen die Bezüge für 50.000 Landesbeschäftigte schrittweise auf West-Niveau steigen. Ob das reicht, entscheiden jetzt die Gewerkschaftsmitlieder.
Norddeutschland ist besonders von den Warnstreiks im öffentlichen Dienst betroffen. Auch Stadtreinigungen und Winterdienste legen Arbeit nieder. In Hannover gehen 15.000 Beschäftigte auf die Straße.
Rund 200 Gebäudereiniger nehmen am ersten Streiktag teil. Die TU, das Rathaus Schöneberg und der BND bleiben ungeputzt. Die IG BAU bereitet sich auf einen langen "Zermürbungskampf" vor.
Der Betriebsratschef berichtet von Schikanen und Versäumnissen in den Werkstätten. Jeden Tag gebe es neue Probleme, sagt der Verkehrsverbund. Die Bahn verspricht Aufklärung.
MINISTERINNENSTURZ Niedersächsische SPD präsentiert neue Akten, die belegen sollen, dass die Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann GEW-Chef Brandt gezielt gemobbt hat
Gewerkschaft legt aus Protest Baustelle lahm: Sie hat Sorge, dass Bauarbeiter künftig nur noch mit den niedrigen Ostlöhnen statt nach Westtarif bezahlt werden
Im Rahmen der Warnstreiks im öffentlichen Dienst legten in Hamburg mehr als 5.000 Angestellte die Arbeit nieder. Die Stimmung ist angesichts fetter Finanzspritzen für Banken gereizt. Gewerkschaften stellen sich auf Streik ein
Die von Bildungssenator Zöllner (SPD) verkündete satte Gehaltsanhebung für Lehrer ist eine Luftblase, meint die Bildungsgewerkschaft GEW. Zudem sei völlig unklar, wer davon profitiert. Bildungsverwaltung widerspricht vehement
Der Waffenhersteller Sauer und Sohn will die Fertigung von Jagdwaffen aus Eckernförde in den Allgäu verlagern. Zudem sollen 150 Stellen wegfallen. Damit verlöre die Stadt den größten privatwirtschaftlichen Arbeitgeber
Warnstreiks der öffentlich Beschäftigten in Hamburg und Niedersachsen: Polizisten, Klinikangestellte, Lehrer und Feuerwehrleute fordern acht Prozent mehr Geld. Die Länder halten das für abwegig. Neuer Streik am Donnerstag
Senat und Gewerkschaften reden im Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienst wieder miteinander. Ab Donnerstag sollen die Streiks zumindest ausgesetzt sein. Innensenator Körting erhöht altes Angebot leicht. GEW-Chefin reicht das nicht.