Der Essener Energiekonzern RWE kündigt an, in Hamm weitere Steinkohlekraftwerke bauen zu wollen. Altanlagen sollen nach und nach ersetzt werden. Welche Kraftwerke demnächst abgeschaltet werden, ist allerdings noch unklar
Dirk Jansen vom nordrhein-westfälischen Bund für Umwelt und Naturschutz über die große Koalition in Berlin, die umweltfeindliche Landesregierung, schizophrene Verkehrspolitiker und den Klimakiller-Kurs der Energieversorger
Greenpeace und WWF machen Druck auf RWE: Der Essener Energiekonzern setze unvermindert auf die Verstromung der klimaschädlichen Braunkohle statt auf Gas und erneuerbare Energieträger
Schwarz-Gelb feiert den ersten Verhandlungserfolg. Das Bergwerk Walsum wird früher geschlossen. Risikoabbau unterm Rhein wird unterlassen. Nur Bergbaugegner beklagen „Mogelpackung“
Wie einen „Weltjugendtag“ für Kumpel inszeniert die Bergbau-Gewerkschaft ihre Konferenz „Zukunft statt Auslaufbergbau“. Beschäftigte, Gewerkschafter und zwei Geistliche gospeln für Subventionen
CDU-Minister Eckhard Uhlenberg und Christa Thoben verteidigen in Dinslaken den Kohleabbau unter dem Naturschutzgebiet Mommbach. „Die betrügen uns wie SPD und Grüne“, klingt es verbittert
Die Deutsche Steinkohle AG nutzt ihre Subventionen auch für millionenschwere Imagekampagnen. Illegal, glauben Rechnungsprüfer. Gefährlich wirksame Lobbyarbeit, fürchten Naturschützer
Die neue Landesregierung erlaubt ab sofort Kohleabbau unterm Rhein bei Walsum. Bedenken über verschmutztes Trinkwasser im Naturschutzgebiet wischt der Umweltminister Uhlenberg vom Tisch
Der Bund für Umwelt und Naturschutz klagt gegen die Enteignung seiner Obstwiese bei Garzweiler. RWE muss nun nachweisen, dass der geplante Braunkohleabbau energiepolitisch notwendig ist