In ihrem Film "Schattenwelt" erzählt Connie Walther vom Leben eines RAF-Täters und seines Opfers. Am Drehbuch wirkte Ex-RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock mit.
LIEBE Er hat gekämpft und verloren. Douglas Wolfsperger darf seine Tochter nicht mehr sehen. Das ist ein Jahr her. Nächste Woche kommt sein neuer Film in die Kinos, er heißt „Der entsorgte Vater“
HOFFNUNG Er war Soldat, heute ist er Künstler. Der Israeli Juliano Mer Khamis über die Herausforderung, mit palästinensischen Kindern die „Farm der Tiere“ zu inszenieren
Die DDR verlangte ideologische und visuelle Linientreue. Wie man dagegen rebellierte, erzählt der Dokumentarfilm "Ein Traum in Erdbeerfolie - Comrade Couture".
Multiperspektivisch, pseudodokumentarisch, wütend: Mit verschiedensten Stilmitteln schafft Brian De Palma einen Film, der den Krieg und auch die Medien kritisiert.
Im Ausland gefeiert, im eigenen Land verschmäht. Für viele überwog das kriminelle Umfeld anstatt des Kunstcharakters des Films. Jetzt räumte das Drama bei der Grimme-Preisverleihung ab.
Der Liebe hilft nur ein Wunder: In seinem Film "Stellet Licht" erzählt Carlos Reygadas von einem Dreiecksverhältnis. Die Figuren und ihre Darsteller sind Mennoniten in Nordmexiko.
Der US-Late-Night-Talker Bill Maher bringt seinen ersten Dokfilm im Michael-Moore-Stil auf die Leinwand. Sein Ziel: Religionen aller Couleur lächerlich machen.
Sehen oder Nichtsehen – das ist die Frage, die Stefan Ripplingers Essay „I can see now. Blindheit im Kino“ erörtert. Dass Blindheit im Film zwangsläufig ohne adäquate Darstellung bleibt, scheint von früh an Motor des Kinos gewesen zu sein, sich an ihrer mythisch-metaphorischen Dimension abzuarbeiten
Ominöser Name und merkwürdiges Gesamtkunstwerk: In einer Zeit, in der das Musikfernsehen daniederliegt, engagieren sich Tannhäuser Sterben & das Tod noch mal für die Kunstform Videoclip