Die institutionelle Kompetenzschwäche Michael Naumanns und wie er sie nutzen kann. Was der Kulturbeauftragte darf und was nicht. Staatstragende Überlegungen ■ Von Elke Gurlit
Waffennarren denken sich futuristische Space-Parks aus, Weltraumträumer warten auf Sponsoren aus der Lebensmittelindustrie. Ist das kulturelle Programm zur Expo 2000 am Ende nur die Verwirklichung der schönsten Ideen aus Basisbewegung und Bürgerinitiative? ■ Von Helmut Höge
Jenseits natürlicher Gemeinschaften: Im Zeitalter des Postkolonialismus greifen alte Identitätsmodelle nicht mehr. Intellektuelle der „Dritten Welt“ lenken den Blick auf kulturelle Repräsentationen. „Identität“ ist da ohne Bezug auf die Anderen nicht denkbar ■ Von Mark Terkessidis
■ Mit der Besteuerung von Sponsorengeldern gefährdet Theo Waigel die junge Kooperation zwischen Wirtschaft und Kultur. Er handelt damit nach der Funktionslogik seines Hauses
Selten war Meinungsführerschaft so unbedeutend wie heute. Was verraten die kulturpolitischen Entwürfe von Tony Blair und Bundesbildungsminister Jürgen Rüttgers? Ein Systemvergleich ■ Von Harry Nutt
Surrealistisches Grundrauschen, inzestuöse Verwaltungsbande und spektakuläres Anti-Spektakel: In Graz arbeitet sich der „steirische herbst 96“ ein wenig konzeptlos an Urschrei-Theater, Povera-Kunst und Raggamuffin ab ■ Von Richard Stradner
Berliner Kultur im Zeitalter des Haushaltslochs: Ab 1999 gibt es 100 Millionen Mark weniger jährlich – eine zehnprozentige Budgetkürzung, auf die der Kultursenator Peter Radunski mit einem drastischen Diätplan reagierte ■ Von Petra Kohse