Seine Alarmiertheit Thilo Sarrazin, Bundesbanker, befürchtet im Majestätsplural, dass wir alle aussterben und durch Kopftuchträgerinnen ersetzt werden.
ORTSTERMIN Friedbert Pflüger (CDU) hat ein Buch über Richard von Weizsäcker geschrieben. Renate Künast (Grüne) stellt es vor. Die Präsentation gerät zur überparteilichen Liebelei
Ulrike Kegler ist Deutschlands wichtigste Rektorin. Sogar Pubertierende kann sie für den Unterricht begeistern - ganz ohne Schule. Jetzt stellt sie ihr Buch vor.
Über das Osterwochenende verschwanden plötzlich sämtliche Bücher mit schwullesbischem Inhalt von den Amazon-Rankings - inklusive E. M. Forster und Jeanette Winterson. Wer war das?
Marktradikal und kaltherzig - so will der Parteinachwuchs nicht gesehen werden. In einem Buch bewerben die Jungen die FDP als Hort wahrer "Solidarität" und fordern "Fairness".
Außenminister Steinmeier hat die erste Biografie über FDP-Chef Westerwelle vorgestellt. Beim Schaukampf der Konkurrenten ging es um die Macht im Auswärtigen Amt.
In dem Buch "Bittersüße Heimat" warnt Necla Kelek vor der Islamisierung der Türkei und setzt sich für die Rechte der Frauen ein. Alice Schwarzer jedenfalls gefällt's.
Ein Politiker lobt einen Journalisten, der die Politiker lobt: Franz Müntefering (SPD) stellte gestern das neue Buch von Nikolaus Blome ("Bild"-Zeitung) vor. Man war sich meistens einig.
Exbundeskanzler Helmut Schmidt stellt in Berlin sein neues Buch vor - mit Limo und Kippe in der Hand präsentiert er zahlreiche Lösungsvorschläge für die Probleme der Welt.
Eine Autobiografie wird von Politikern meist als Empfehlung für höhere Ämter eingesetzt. Die von Kurt Beck ist fertig - ein Problem nach seinem Blitzabgang als SPD-Chef.
Wam Kat hat die niederländischen Pazifisten angeführt, für Punks und Globalisierungsgegner gekocht. Um gewaltsame Ausschreitungen bei Demonstrationen zu verhindern, empfiehlt er Nüsse und Rosinen. Jetzt hat er ein politisches Kochbuch herausgebracht und stellt es in der taz vor
Ortstermin: Roman Herzog und Wolfgang Clement präsentieren ihr neues Machwerk „Mut zum Handeln“ und fordern mal wieder eine „Reform der Reformfähigkeit“. Aber sonst geht’s gut?
Wir lassen uns unsere Nazis doch nicht von einem Franzosen wegnehmen: Ein Überblick über die deutsche Rezeption von Jonathan Littells "Die Wohlgesinnten".