Die Partei des US-Präsidenten scheitert bei den Haushaltsverhandlungen mit geplanten Einsparungen in Milliardenhöhe. Die Kürzungen gingen selbst Republikanern zu weit
Der republikanische Fraktionschef im US-Abgeordnetenhaus, Tom DeLay, einer der wichtigsten Verbündeten von Präsident George W. Bush und Vorkämpfer der christlichen Rechten, gibt nach einer Korruptionsanklage sein Amt „vorläufig“ auf
Die USA haben die libanesische Schiitenpartei als terroristische Organisation eingestuft. Sie fordern ihre Entwaffnung. Doch im Lande selbst ist sie eine wichtige politische und soziale Kraft. Daran kommt selbst Washington nicht vorbei
Heute soll Howard Dean zum neuen Parteivorsitzenden der US-Demokraten gewählt werden. Mitten in der Sinnkrise soll er den Demokraten zu neuem Schwung verhelfen – misstrauisch beäugt von der demokratischen Führungsriege im Kongress
Nach einem mehrstündigen Schlagabtausch zwischen Republikanern und Demokraten bestätigt der US-Senat Condoleezza Rice als neue Außenministerin. Die Republikaner vermuten hinter der unfreiwilligen Fragestunde eine politische Kampagne
Seit George W. Bushs Wahlsieg stehen sich der liberale und der paranoide Teil der US-Bevölkerung unversöhnlicher denn je gegenüber. Grüße von der Heimatfront (10)
Wahlkampfthema Irak: Bei der Fernsehdebatte der US-Vizepräsidentschaftskandidaten wiederholten Dick Cheney und John Edwards ihre bekannten Positionen – gewinnen konnte niemand. Morgen folgt die zweite Debatte zwischen Bush und Kerry
Im Irak ist der 1.000. US-Soldat ums Leben gekommen – aber eine Kehrtwende der US-Politik leitet diese Zahl nicht ein. Lediglich im US-Wahlkampf wird der Irakkrieg wieder zum wichtigen Thema. Rumsfeld: Über große Landesteile keine Kontrolle
In Boston tagt ab heute der Wahlparteitag der Demokraten. Die Megaveranstaltung mit 36.000 Gästen soll John Kerry zum Kandidaten küren. Das Ergebnis wird sich in den Umfragen widerspiegeln. Fünf bis zehn Prozentpunkte mehr gelten als Erfolg
Trotz des Irakdebakels und harscher Kritik des Untersuchungsausschusses zum 11. September hat George W. Bush in Meinungsumfragen den Demokraten Kerry überholt. Eine der Ursachen: Dem Herausforderer mangelt es bislang an Profil
Bei den Vorwahlen in New Hampshire schlägt John Kerry seine Rivalen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur erneut. Dennoch stehen die wichtigen Wahlen noch aus, die Konkurrenten Edwards und Clark hoffen auf die Südstaaten
Nach rassistischen Äußerungen und Kritik von Präsident Bush kündigt der Fraktionschef der Republikaner im US-Senat, Trent Lott, seinen Rücktritt an. Seine Partei bemüht sich um Schadensbegrenzung und hofft auf das Kurzzeitgedächtnis der Wähler
Am 11. September entscheiden die BürgerInnen des Big Apple über ihren künftigen Bürgermeister. Zwei Republikaner und vier Demokraten wollen das Erbe von „Mr. Zero Tolerance“ Giuliani antreten
Ein Band mit offiziellen Dokumenten belegt die amerikanische Beteiligung an der Zerschlagung der indonesischen Kommunistischen Partei Mitte der 60er-Jahre. Nun wird die Auslieferung gestoppt – angeblich wegen der aktuellen Lage