Die UN-Mission in der Elfenbeinküste hat begonnen. Über 6.000 Blauhelme werden in dem westafrikanischen Land stationiert. Sie kommen in eine Krisenregion, wie die brutale Niederschlagung einer Friedensdemonstration zeigt
Sicherheitsrat soll heute UN-Eingreiftruppe für die Elfenbeinküste beschließen. Zehntausende UN-Soldaten stehen schon in Sierra Leone und Liberia, bald könnte Guinea an der Reihe sein. Das Ziel: Kampf gegen Milizen im „rechtsfreien Raum“
Die Bundesregierung prüft, drei zusätzliche Kriegsschiffe ins Mittelmeer zu schicken. Sie sollen auch amerikanische und britische Kriegsschiffe auf dem Weg zum Golf begleiten. Angeblich ist für einen solchen Einsatz kein neues Bundestagsmandat nötig
Das westliche Militärbündnis einigt sich auf „rein defensive“ Maßnahmen zum Schutz der Türkei gegenüber dem Irak. Nicht erwähnt wird die Feuerleitfunktion der Awacs-Flugzeuge. Die US-Regierung fordert jedoch weiter gehende Schritte
Mit massiven Grenzkontrollen versucht Tschechien, die Einreise von Gegnern des Nato-Gipfels zu verhindern. Innenministerium fordert Bürger auf, Verdächtige zu melden
Beim informellen Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Warschau werben die USA bei ihren Bündnispartnern um Unterstützung für ein militärisches Vorgehen gegen Irak. Konzept einer schnellen Eingreiftruppe der Nato vorgestellt
Erneut verschiebt das mazedonische Parlament die Ratifizierung von Verfassungsänderungen zugunsten der albanischen Minderheit. Präsident Boris Trajkowski bittet seinen US-Amtskollegen um Mithilfe bei Änderung des Friedensplans
1.500 Waffen hat die Nato in Mazedonien bereits eingesammelt. Vom deutschen Kontingent sind erst 100 Soldaten eingetroffen. Gerade in Tetovo, wo gestern wieder eine Bombe explodierte, warten die Menschen ungeduldig auf die Nato
Heute beginnt die Nato damit, die Waffen der albanischen Rebellen in Mazedonien einzusammeln. Gestritten wird noch um die Zahl. Die UÇK will eine „Reststruktur“ aufrecht erhalten. Die vergiftete Atmosphäre und das Misstrauen bleiben
Der Nato-Chef für Europa, Josef Ralston, prüft in Mazedonien die Einhaltung des Waffenstillstandes. Heute könnte der Nato-Rat in Brüssel über einen Einsatz entscheiden. Die slawischen Mazedonier stehen der Aktion nach wie vor kritisch gegenüber
Mit der Zustimmung der UÇK zu einem Entwaffnungsplan wird der Einsatz von Nato-Truppen in Mazedonien immer wahrscheinlicher. Experten vor Ort drängen auf einen schnellen Beginn der Aktion, um weitere Kämpfe zu verhindern