Der Bürgerkrieg in Syrien geht ins neunte Jahr. Auf einem Friedhof im westtürkischen Izmir bestattet ein Syrer seine Landsleute, die in der Türkei gestorben sind, in anonymen Gräbern. Viele von ihnen sind wie er vor dem Krieg geflohen
Mit dem russischen Beschuss ukrainischer Schiffe in der Meerenge von Kertsch verschärft sich der Konflikt zwischen beiden Staaten. Russland hält 24 ukrainische Marinesoldaten fest, Präsident Poroschenko führt in der Ukraine das Kriegsrecht ein3
Bewaffnete Konflikte, Bombenkriege, sexuelle Gewalt – Angriffe auf Lehrer und Schüler nehmen international zu. Porträts aus Uganda, Afghanistan, Mexiko, der Ukraine und Nigeria18
Israel lässt ausnahmsweise rund 800 Mitglieder der oppositionellen Rettungstruppe „Weißhelme“ aus Syrien einreisen, um sie vor vorrückenden Assad-Truppen zu retten. Sie sollen über Jordanien in andere Länder gebracht werden3
Donald Trump kündigt das Atomabkommen mit dem Iran auf. Iranische Milizen schießen Raketen Richtung Israel. Netanjahu bombardiert iranische Stellungen in Syrien. Die Konfliktlinien in Nahost – sie erreichen eine neue Eskalationsstufe 2, 3
Eine politische Lösung für Syrien ist dringend nötig. Die EU kann sie nicht allein Gewaltherrschern überlassen, denen die syrische Bevölkerung egal ist.
Der UN-Sicherheitsrat, die EU-Außenminister, selbst Russland sieht jetzt Bedarf für neue Gespräche über Syrien. Zuvor hatten die USA, Großbritannien und Frankreich das Land mit Raketen attackiert, um die Produktionsstätten von Chemiewaffen zu zerstören3
Wechselseitige Drohungen statt Gespräche: Nach dem mutmaßlichen Gasangriff Assads nennt der US-Präsident die Beziehung zu Russland so schlecht wie nie und kündigt den Einsatz von „schönen und neuen und intelligenten Raketen“ in Syrien an. Moskau hatte gedroht, US-Raketen abzuschießen2
Laut UNO greift das Regime mithilfe russischer Luftwaffe und vom Iran kontrollierter Milizen Oppositions-gebiete an, die als Deeskalationszonen für Zivilisten ausgewiesen sind. Mögliche Folge für Europa: zwei Millionen Flüchtlinge3
Mehr als zwei Jahrzehnte lang mussten die Opfer des Völkermords an den bosnischen Muslimen auf Gerechtigkeit warten. Am Mittwoch ist Ratko Mladić, der „Schlächter von Srebrenica“, zu lebenslanger Haft verurteilt worden 3
Angriff statt Abzug, nur noch Terroristenjagd statt Aufbauhilfe und freie Hand für das Militär: Wie der US-Präsident den Krieg in Afghanistan anheizt▶SEITE 2