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BEARBEITUNGSSTAUBremen lässt Ordnung schleifen

Bremer Behörden haben seit Mitte Juni rund 400 kleinere Vergehen im Straßenverkehr nicht bearbeitet. Das Innenressort bestätigte die Zahl am Dienstag. Damit entgehen der Stadt Einnahmen, da die Verjährungsfrist in der Regel nach drei Monaten abläuft. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank Passade, warf dem zuständigen Stadtamt vor, Akten unbearbeitet zurückzusenden. Das Innenressort verwies auf Personalmangel. Der Vorwurf, kleine Ordnungswidrigkeiten würden kaum oder gar nicht mehr bearbeitet, sei aber falsch. (dpa)

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