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taz-Legende braucht Hilfe Ein Bad für Specht

Das taz-Urgestein und der Präsident des Berliner Behindertenparlaments braucht ein neues Bad. Deutsche Wohnen und der Bezirk Neukölln helfen nicht.

Setzt sich öffentlich schon lange für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein: Christian Specht Foto: Jens Jeske

aus der taz | Christian Specht dürfte Ihnen durch seine langjährige taz-Kolumne „Specht der Woche“ bekannt sein. Er ist ein Urgestein der taz, der linken Szene und ein Aktivist für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Sein größter Erfolg bisher: das Berliner Behindertenparlament, dem er heute auch als Präsident vorsteht.

Erfolg im Aktivismus, dafür Pech mit der Hüfte. Und trotz OP bleibt seine Mobilität begrenzt. Das Bad in seiner Wohnung wird dem nicht gerecht und muss barrierefrei umgebaut werden.

„Deutsche Wohnen“ und Behörden weigern sich

Seit Jahren streiten seine As­sis­ten­t:in­nen und er mit der „Deutsche Wohnen“, mit Ämtern und Kassen über eine Kostenübernahme. Erfolglos. Specht selbst kann sich den Umbau nicht leisten.

Damit er endlich gefahrlos duschen kann, wurde nun ein Crowdfunding für den Umbau gestartet. Viele aktive und ehemalige tazle­r:in­nen haben bereits gespendet, und wenn Sie können, werfen Sie gerne auch einen Betrag Ihrer Wahl mit in den Topf.

Christian wird es Ihnen danken. Und die tazle­r:in­nen sowieso. (taz)

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