Die taz war die erste Zeitung der Republik, die Sprache jenseits des generischen Maskulinums verwendet hat. Was früher das Binnen-I war, ist heute eine Vielfalt von Markierungen geschlechtlicher Vielfalt. Das blieb nicht unumstritten.

Uns erreicht enorm viel Zuspruch für unsere Berichterstattung zu Corona, Covid-19 und der Pandemie. Manche Leser:innen sehen unsere Berichterstattung über Präventionsmaßnahmen und das Vorgehen der Bundesregierung kritisch. 

 

Ein häufiger Kritikpunkt lautet, wir seien zu sehr „Mainstream“ und „regierungsnah“. Die Redaktion diskutiert solche Kritik engagiert, die Meinungen gehen wie gewohnt auseinander. In einer fundamentalen Krise ist die Auseinandersetzung fundamental wichtig. Deshalb haben wir uns entschlossen, in die Auseinandersetzung mit unseren Leser:innen, zu gehen. An dieser Stelle antworten unsere Redakteur:innen auf Rückmeldungen unserer Leser:innen. Wir wägen Ihre Argumente, reagieren auf ihre Kritik und erklären, warum wir mitunter trotzdem zu einem anderen Standpunkt gelangen.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen auf Ihr Feedback.

    Eine Kolumne in der taz wird dafür kritisiert, Polizist:innen angeblich mit Müll gleichgesetzt zu haben. Der Text sorgt für Empörung wie für Zustimmung. Auch innerhalb der Redaktion ist eine Debatte entbrannt. An dieser Stelle versammeln wir dazu die Beiträge aus der taz.

    ■ taz-Chefredakteurin Barbara Junge nimmt in einem Editorial Stellung zu diesem Ringen um einen Text.

    ■ taz-Anwalt Johannes Eisenberg erörtert die Erfolgsaussichten eventueller Anzeigen (nicht nur) des Innenministers Horst Seehofer gegen unsere Autor:in. 

    ■ Die Chronologie der Auseinandersetzung über die Kolumne von Hengameh Yaghoobifarah können Sie hier nachverfolgen.

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