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26.03.2025 , 12:11 Uhr
Der Nahostkonflikt ist hochkomplex und emotional aufgeladen. Pankaj Mishra betrachtet ihn als Folge kolonialer Machtpolitik: Der europäische Antisemitismus sei 1947 nach Arabien verlagert worden, die Palästinenser hätten den Preis dafür gezahlt. Besonders umstritten ist sein Vergleich zwischen dem Warschauer Ghetto und Gaza.
Unbestritten bleibt die humanitäre Katastrophe: Zwei Millionen Menschen leben unter schlimmsten Bedingungen, Zehntausende sind gestorben. Bilder zeigen unvorstellbares Leid, während humanitäre Hilfe blockiert wird. Mishra vermutet dahinter eine strategische Neuordnung des Nahen Ostens – mit dem Ziel, Hamas, Hisbollah und Assad zu schwächen und letztlich den Iran anzugreifen.
Er spricht von einem Zivilisationsbruch und warnt: Ein Holocaust darf keinen neuen rechtfertigen. Der Westen müsse seine kolonialen Denkmuster überdenken, um mit dem globalen Süden auf Augenhöhe zu kommen.
zum Beitrag26.03.2025 , 10:29 Uhr
Das Thema ist hochkomplex und emotional aufgeladen. Unterschiedliche Perspektiven prägen die Debatte: Während einige Israels Vorgehen als legitime Selbstverteidigung betrachten, sehen andere darin Kriegsverbrechen. Unbestritten ist die humanitäre Katastrophe in Gaza: Zwei Millionen Menschen leben in einer Trümmerlandschaft, ohne Fluchtmöglichkeit, mit Zehntausenden Toten.
Pankaj Mishra betrachtet den Konflikt im Kontext von Kolonialismus und imperialer Machtpolitik. Seiner Ansicht nach wurde das europäische Antisemitismus-Problem 1947 nach Arabien verlagert, indem Israel auf palästinensischem Land gegründet wurde. Die Palästinenser hätten dafür den Preis gezahlt. Mishra zieht Parallelen zwischen der Niederschlagung des Warschauer Ghettos 1944 und der aktuellen Situation in Gaza – ein Vergleich, der kontrovers diskutiert wird.
Bilder aus Gaza zeigen unvorstellbares Leid: Mütter, die die Schreie ihrer verbrennenden Kinder hören müssen, Scharfschützen, die auf Kinder zielen. Die israelische Armee schafft Fakten mit Gewalt, während humanitäre Hilfe blockiert wird. Mishra befürchtet, dass das Ziel eine strategische Neuordnung des Nahen Ostens ist: die Zerschlagung der Hamas und H
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