: Charité-Erfolg gegen HIV
Berliner Ärzten ist bei einem HIV-Patienten ein unerwarteter Behandlungserfolg gelungen. Nach einer Knochenmark- Transplantation sank die Zahl der Aidsviren bei dem Mann 20 Monate lang unter die Nachweisgrenze. Das Universitätsklinikum Charité bremste nach ersten Medienberichten am Mittwoch aber Hoffnungen auf eine neue Aidstherapie. „Das ist ein herausragender Erfolg für die Wissenschaft. Es ist aber viel zu früh, über Therapiemöglichkeiten zu sprechen“, sagte Prodekan Rudolf Tauber. Bei dem Patienten, der Knochenmarkszellen gegen seine Leukämie erhielt, seien mehrere günstige Zufälle zusammengekommen. Das Verfahren sei für andere HIV-Patienten nicht geeignet. DPA
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