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Archiv-Artikel

Mit Plan zur Schule

Modellprojekt: Mit einer neuen Schulwegekarte gehen Horner Kinder jetzt sicherer zur Schule.

Von ado

Bremen taz ■ Zu kurze Ampelschaltzeiten, fehlender Radweg, kein Licht im Fußgängertunnel – die Gefahrenstellen ihres allmorgendlichen Gangs zur Schule können Schulkinder aus Horn jetzt mittels einer Schulwegekarte überschauen. Der Plan entstand im Rahmen des Projekt „Sicherer Schulweg“ der Aktionsgemeinschaft Verkehrssicherheit, die die ersten Exemplare des Kartenwerks gestern Gabriele Maul-Krummerich, Leiterin der Grundschule Horner Heerstraße, überreichte.

Während einer Projektwoche hatten die SchülerInnen der Grundschule und des Schulzentrums Ronzelenstraße ihre Schulwege unter die Lupe genommen und dabei die Orte identifiziert, an denen besondere Aufmerksamkeit nötig ist. „Es ist pädagogisch wertvoll, dass die Kinder die Gefahrenstellen selbst herausgearbeitet haben“, kommentierte Bildungssenator Willi Lemke (SPD).

Eine Liste der Gefahrenstellen gab die Aktionsgemeinschaft Verkehrssicherheit schon im März an das Amt für Straßen und Verkehr weiter. An der Lestra-Kreuzung in Horn etwa wurden daraufhin die Schaltzeiten der Ampelanlage verlängert, so dass die SchülerInnen jetzt die Straße in einem Rutsch überqueren können – ohne Zwischenhalt auf einer kleinen Verkehrinsel, wie bisher.

Ihr Projekt haben die SchülerInnen in einer Broschüre dokumentiert. Interessierten Schulen will die Aktionsgemeinschaft Verkehrssicherheit damit einen Leitfaden an die Hand geben, um einen Schulwegeplan zu erstellen. ado

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