: SPD: Steinbachs „Störmanöver“
BERLIN epd/taz ■ Die SPD hat die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach aufgefordert, mit ihren „Störmanövern“ aufzuhören. Die Forderung nach einem Entschädigungsgesetz sei unseriös und störe das gute Verhältnis zu Polen, sagte der Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hans-Joachim Hacker, am Freitag in Berlin. Vertreibung sei ein schweres Schicksal und werde nicht missachtet. Doch die deutschen Vertriebenen seien nicht allein gelassen worden. Sie seien in die Gesellschaft eingegliedert und ihre materiellen Verluste seien ausgeglichen worden. Steinbach wecke daher bei Teilen der Vertriebenen Erwartungen, die nicht erfüllbar seien. Die Vertriebenen-Chefin müsse bedenken, dass sie sich auch in Deutschland zunehmend isoliere.
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