piwik no script img
taz logo

Archiv-Artikel

PANZER GEHEN – FLUGZEUGE BLEIBEN

Präsident George W. Bush hat am 16. 8. auf einer Rede in Cincinnati die größte Umstrukturierung der amerikanischen Streitkräfte seit dem Ende des Kalten Krieges angekündigt. In den nächsten zehn Jahren sollen 60.000 bis 70.000 Soldaten aus Europa und Asien in die USA zurückgeholt werden. Vom Abzug dürfte neben Südkorea vor allem Deutschland betroffen sein, wo rund 74.000 US-Soldaten stationiert sind, und wo zwei Heeres-Divisionen abgezogen werden sollen, die 1. Infanteriedivision und die 1. Panzerdivision. Neben Baumholder ist die 1. Panzerdivision in Rheinland-Pfalz noch in Wackernheim und in Hessen in Friedberg, Gießen, Hanau und Wiesbaden stationiert. Die 1. Infanteriedivision hat ihre Standorte in Bayern in Bamberg, Katterbach, Kitzingen, Schweinfurt, Vilseck und Würzburg. US-Verteidigungsminister Rumsfeld versicherte jedoch, die USA würden auch künftig in Deutschland Soldaten stationieren. Die Militärflugplätze Spangdahlem (Eifel) und Ramstein (Pfalz) sollen vom Abzug unberührt bleiben. Beide Plätze werden derzeit im Rahmen der Verlegung der Rhein-Main-Airbase sogar ausgebaut. Insgesamt sind gegenwärtig in Europa etwa 116.000 amerikanische Soldaten stationiert. TAZ

taz zahl ich

Ihnen liegt die taz am Herzen?

Dann hätten wir eine Bitte: Unterstützen Sie uns mit einem freiwilligen Beitrag! Denn wir sind auf unsere Leser:innen angewiesen, wenn wir taz.de auch weiterhin frei zugänglich halten wollen. Mit nur 5,- Euro sichern Sie unseren Journalismus und die Zukunft der taz – sind Sie dabei?