verweis:
Nudeln statt Schampus
Man habe in der Pandemie zwei Aufträge gehabt, die dann doch aufs Ungewisse verschoben wurden, steht auf einem Wandtext. Man sei ja eigentlich gut angekommen im Kunstbetrieb, heißt es woanders, doch mehr als 15 Euro für je verkauftes Bild kämen nicht rum. Dass sich solche Aussagen in einem großen Museum wie der Berlinischen Galerie finden lassen, ist ungewöhnlich. „Klassenfragen“, so der Titel der Ausstellung, behandelt einmal nicht die Kunstwerke, sondern die Bedingungen ihrer Produktion. Sie zeigt, wie stark Bildung, Wohlstand und Kontakte eine Rolle spielen, bis die Bilder an der Museumswand hängen. Kürzlich eröffnet und auch heute zu sehen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen