: Deutschland schlecht bei der Bildung
STUDIE OECD kritisiert Bildungspolitik, FDP attackiert Schavan
BERLIN taz | Deutschland fällt in der Bildung international weiter zurück. Nach einer OECD-Studie, die Bundesministerin Annette Schavan am gestrigen Dienstag in Berlin vorgestellt hat, sind besonders die Studienzahlen und die Bildungsausgaben im Vergleich mit anderen OECD-Ländern unterdurchschnittlich.
Zum dritten Mal in Folge ist zudem die Anzahl der Studienanfänger gesunken, auf 34 Prozent im Jahr 2007. Nur die Türkei, Belgien und Mexiko schneiden unter den OECD-Ländern noch schlechter ab.
Auch bei den Bildungsausgaben schneidet Deutschland schlecht ab. Mit nur 4,8 Prozent liegt der Anteil an der Gesamtwirtschaftsleistung unter dem OECD-Schnitt (5,5), zudem ist der Wert seit 1995 um 0,3 Prozent gesunken. „In der Bildungspolitik hat Ministerin Schavan versagt“, sagte die FDP-Politikerin Cornelia Pieper der taz
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