was tun in bremen?

Sa, 16. 11., 11 Uhr, Haus der Wissenschaft, Olbers-Saal

Zwischen allen Sternen

Im Jahre 1823 setzte sich der Bremer ­Astronom Wilhelm Olbers mit einer nur scheinbar trivialen Frage auseinander: Warum ist es in der Nacht dunkel? Er veröffentlichte einen Aufsatz über die „Durchsichtigkeit des Weltraums“ und brachte in diesem die in der heutigen Fachliteratur als Olbers-Paradoxon bekannten Überlegungen zu Papier. Peter Kreuzberg wird darüber einen Vortrag halten: „Das Olbers’sche Paradoxon und die Geburtsstunde der modernen Kosmologie“. Der Hobbyastronom engagiert sich seit vielen Jahren in der astronomischen Jugendarbeit und ist in etlichen Gesellschaften tätig, wie zum Beispiel auch der Olbers-Gesellschaft.

So, 17. 11., 16 Uhr, Botanika Bremen

Friede den Raupen

Den Rohstoff für das beliebte Material Seide liefern Seidenspinner: Schmetterlinge, aus deren Kokons die Fasern gewonnen werden. In einem Vortrag erläutert Matias Langer von der Leipziger Firma Seidentraum, warum fair produzierte „Peace Silk“ etwas anderes ist als herkömmliche Seide und was auf dem Weg von der Raupe bis zum fertigen Kleid passiert. Der langjährige Geschäftsführer im Bereich Naturtextilien erläutert, was „Peace Silk“ nachhaltig macht.

So, 17. 11., 19 Uhr, Brauhaus

Eine wahre Geschichte

Der Transsexuelle Brandon Teena wurde 1993 von zwei Männern aus seinem Freundeskreis vergewaltigt und ermordet: Sie hatten von Teenas Transsexualität erfahren, das war ihr Grund. Als Film kam die Geschichte mit dem Titel „Boys don’t cry“ 1999 in die Kinos. Die Junge-Akteure-Inszenierung „Boy“ des Jungen Theaters Bremen hangelt sich an dieser wahren Geschichte entlang. Sieben Jugendliche DarstellerInnen im Alter zwischen 17 und 21 Jahren haben sich unter der Regie von Christiane Renziehausen des schwierigen Themas angenommen. (mc)