und heute: … geht es um Strahlenkastration
Dass auch die Radiologie sich an der Umsetzung der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik beteiligte, wird niemanden überraschen. „Das ‚Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses‘ vom Dezember 1933 bildete die Grundlage dafür, Menschen gegen ihren Willen durch Strahlenkastration unfruchtbar zu machen“, so Eva Fuhry, Leiterin der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung der Kieler Universität. Dort eröffnet heute die Ausstellung „Radiologie im Nationalsozialismus“, fußend auf Erkenntnissen der Medizinhistorikerin Gabriele Moser.
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