in aller kürze:
Neue Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge
Ab dem heutigen Montag werden bis zu 50 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in der ehemaligen Schule in der Luxemburger Straße untergebracht. Das Gebäude wurde bisher als Notunterkunft für bis zu 70 geflüchtete Erwachsene und Familien genutzt. Mit dem Beirat Huchting war ursprünglich vereinbart worden, den Standort zum 31. August aufzugeben. In den vergangenen vier Wochen seien über 220 minderjährige Flüchtlinge in Bremen angekommen; ohne die 50 Schlafplätze würden die Jugendlichen auf der Straße landen, heißt es dazu aus der Sozialbehörde. Die grüne Sozialsenatorin Anja Stahmann bedauere, dass für diese Notmaßnahme nicht auf einen Beiratsbeschluss hätte gewartet werden können. Angesichts der Situation habe sie aber keine andere Wahl gehabt, als diese Maßnahme anzuordnen. (taz)
Autos und Häuser besprüht
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben bisher Unbekannte im Viertel und in Schwachhausen knapp 50 Autos und mehrere Hausfassaden besprüht. Überwiegend wurden Autos, aber auch zwei Hauswände, mit den Schriftzügen „ACAB“ und der Zahl „187“ besprüht, Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund nicht aus und hat für die Ermittlungen die Staatsschutzabteilung eingeschaltet. (taz)
Eingeschränkter Zugverkehr bis Oktober
Bis Mitte Oktober entfallen acht tägliche ICE-Bahnverbindungen zwischen Oldenburg beziehungsweise Bremen und Hannover. Außerdem ist der Regionalverkehr teilweise unterbrochen. Grund sind Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Verden (Aller) und Hannover bis zum 16. Oktober. (taz)
Neues Sicherheitskonzept funktioniert
Die Bremer Polizei hat nach dem Drittliga-Hochrisiko-Spiel von Werder Bremens zweiter Mannschaft gegen Dynamo Dresden eine positive Bilanz gezogen. Größere Ausschreitungen konnten vermieden werden. Die Fangruppen wurden im Rahmen des neuen Sicherheitskonzepts von Anfang an getrennt und hatten keine Möglichkeit aufeinanderzutreffen. Unter den etwa 1.200 Gästefans befanden sich am Samstag laut Polizei auch rund 160 Anhänger, die als „Problemklientel“ einzustufen waren. Dagegen seien rund 100 „gewaltgeneigte“ Fans von Werder Bremen zugegen gewesen. (taz)
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