die wahrheit: Dalai Lama rettet Hessen

Der Dauergrinser wird Ministerpräsident.

Äppelwoifolgenfoto. Bild: reuters

Nach dem Patt bei der Landtagswahl in Hessen hat niemand eine Lösung parat, wie die politische Blockade in dem Bundesland demnächst beendet werden kann. Dabei ist die Rettung doch so nahe. Denn jetzt hat der beste Freund des bisherigen Ministerpräsidenten Roland Koch sich bereit erklärt, nicht nur den ganzen Tag zu grinsen, sondern auch ein Regierungsamt zu übernehmen.

Der Dalai Lama soll hessischer Ministerpräsidenten werden und so das zutiefst zerstrittene Land einen. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen rund um den Teilzeit-Tibeter bekannt wurde, will der 72-Jährige "mal etwas anderes ausprobieren, als immer nur Gaga-Sätze von sich zu geben". Als erste Maßnahme hat der neue Ministerpräsident mit dem bürgerlichen Namen Tenzin Gyatso eine Äppelwoi-Pflicht für alle Hessen ab vierzehn Jahren angeordnet.

Täglich solle jeder Hesse mindestens einen Bembel Stöffsche zu sich nehmen, um so in eine höhere Sphäre des Hessentums vorzudringen, wie der schon jetzt als "Äppelwoi Lama" in die hessische Landesgeschichte eingehende Grinsemann erklärte.

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