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Archiv-Artikel

Tafel-Kritik

Seit 20 Jahren gibt es die sog. „Tafeln“, die Lebensmittel einsammeln, die sonst weggeworfen würden, und sie an Bedürftige weiterreichen. Hört sich zuerst gut an, aber es gibt berechtigte Kritik, nämlich dass diese Almosen die wachsende Armut nicht bekämpfen, sondern zementieren, und dass privates Engagement nicht das Versagen der Politik ersetzen sollte. In diesem Zuge gründete sich das „Kritische Aktionsbündnis zu 20 Jahren Tafeln“, das heute in einer Podiumsdiskussion Bilanz ziehen und nach alternativen politischen Strategien suchen möchte. Es diskutieren u. a. Elmar Altvater, Tafel-Gründerin Sabine Werth, Sozialrichter Jürgen Borchert und Tafel-Kritiker Stefan Selke. Gaby Sohl (taz) moderiert.

■ Podiumsdiskussion: Supermarkt Berlin-Wedding, Brunnenstr. 64, Fr., 19 Uhr