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Archiv-Artikel

Bündnis gegen Kongos Wahlen

Von D.J.

BERLIN taz ■ In der Demokratischen Republik Kongo will ein Bündnis unter Führung eines Exministers der früheren Mobutu-Diktatur die Wahlen bekämpfen. Die Allianz der Patrioten für die Neugründung des Kongo (Apareco) unter Honoré Ngbanda schloss sich dafür laut einer Erklärung, die die taz erreichte, mit dem Laizistenverband der katholischen Kirche (CALCC) unter Pierre Matusila zusammen. Matusila gilt als scharfer Kritiker von Kongos Wahlprozess; Ngbanda, unter Mobutu Verteidigungsminister mit dem Spitznamen „Terminator“, lebt in Europa und rekrutiert in Kinshasa Mitstreiter unter unzufriedenen Oppositionellen. Ihre Erklärung verurteilt den „aufgezwungenen Wahlprozess“, der Marionetten „okkulter Mächte“ an die Staatsspitze setzen solle, und ruft zum „Kampf zur totalen Befreiung unseres Landes“ auf. D.J.

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