MUSIK: Düster und auratisch
Nadine Shah ist eine jener Künstlerinnen, deren Werk und Aura eine unverwechselbare Stimmigkeit erzeugen. Mit ihrem Debüt „Love Your Dum and Mad“ hat die Pop- und Jazz-Sängerin eines der schönsten Alben des Jahres veröffentlicht, auf dem sie den Einfluss der Ghasel-Gesänge ihres aus Pakistan stammenden Vaters mit der poetischen Melancholie einer Nina Simone verbindet und sie über düstere Industrial-Klänge und Gitarrenriffs legt.
■ Nadine Shah: Privatclub, Skalitzer Str. 85–86, 6. 11., 20 Uhr, 14 €
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